
Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts
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Entwicklungsaufgaben im Jugendalter - Herausforderungen und Chancen religiöser Erziehung
Spurensuche in Gesichtern - Klassenfotos erzählen Geschichte
Der Islam und der Alltag in Deutschland
Der Mensch im Wettlauf mit der Zeit
Zur Not mit dem Hören und Sprechen in Familie und Schule - Lernen zwischen Zwang und Verheißung - Was heißt (uns) lernen?
Wissenschaft in der Mittelstufe: Science goes public
Unterrichtsprojekt Sanfter Tourismus - Ökotourismus in Freiburg und der Region
Erstes Theater-Festival an der Heimschule Lender -
Europäischer Elternpreis für die Schulstiftung
Heimschule St. Landolin, St. Dominikus-Gymnasium und Liebfrauenschule gewinnen den zweiten, dritten und vierten Preis beim Umweltwettbewerb der Erzdiözese Freiburg
Solarenergienutzung an der Heimschule St. Landolin
Schule auf Umweltkurs - Umsetzung am St. Dominikus-Gymnasium Karlsruhe Die AG Energie und Umwelt
Aktivitäten zum Schutz der Umwelt in der Liebfrauenschule Sigmaringen
FORUM - Schulstiftung
Spurensuche in Gesichtern - Klassenfotos erzählen Geschichte
Dirk SchindelbeckWeltgeschichtlich gesehen sind hundert Jahre eine kleine Spanne. Und doch wollen uns schon auf Fotos der Jahrhundertwende die Menschen oft wie Wesen von einem andern Stern vorkommen. Weil wir sie zwangsläufig mit unserem Lebensumfeld vergleichen. Auch zwischen den beiden Klassenporträts liegen einhundert Jahre. 1898 aufgenommen, blicken uns 30 Schülerinnen des Jahrgangs 1886 samt ihrem Lehrer in gespannter Hab-Acht-Stellung an. Mit Sicherheit war es für sie ein ganz bedeutender Tag, als der Photograph mit der riesigen Plattenkamera auf dem Schulhof erschien. Für die meisten von ihnen wird es das erste Foto ihres Lebens überhaupt gewesen sein. 100 Jahre später sehen wir 25 fast ausgelassen wirkende 12-Jährige. Scheu vor dem Fototermin kennen diese nicht. Schließlich haben sie sich von kleinauf in einer Bilder- und Medienwelt bewegt, wurde von den meisten schon im Mutterleib das erste Bild per Ultraschall gemacht. Und die Entwicklung reißt sie täglich weiter mit fort. Zum Zeitpunkt der Aufnahme im Jahr 1998 hatten von diesen Schülern und Schülerinnen erst wenige eine eigene E-Mail-Adresse. Inzwischen kurven schon über 80 Prozent von ihnen im world wide web. Selbstverständlich sind sie fast alle über Handy erreichbar (Zunahme 12- bis 19-jähriger Handybesitzer von 2001 bis 2002 von 50 auf 74 Prozent).
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