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FORUM - Schulstiftung

In der Propaganda-Werkstatt - Beeinflussungs-Alltag in den Junkers-Flugzeugwerken zwischen 1942 und 1944

Dirk Schindelbeck

Dass das nationalsozialistische Unrechtssystem seine Macht zu erheblichem Teil effektiver Propaganda verdankte, ist allgemein bekannt. Martialische Aufmärsche und Paraden im öffentlichen Raum, der Führer Adolf Hitler als ebenso perfekt wie perfide inszenierte Ikone, die Instrumentalisierung neuer Medien wie Rundfunk und Film, an niedrigste Instinkte appellierende Kinomachwerke wie „Triumph des Willens“ oder „Jud Süß“ und nicht zuletzt die diabolische Figur des Propagandaministers Joseph Goebbels selbst – all das fügt sich ein in ein hermetisches System totaler Massenbeeinflussung in einem totalitären Staat. Weniger bekannt hingegen ist, wie präsent die NS-Propaganda selbst im Betriebsalltag war und welcher Mittel sie sich dabei bediente.

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