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Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts
Artikel
1988 – 2008: 20 Jahre Schulstiftung
In memoriam Erzbischof em. Dr. Oskar Saier
Die Determination der Freiheit
Unterschiedenheit ohne Unterschied - Meister Eckharts spekulative Mystik als neuplatonische Aneignung aristotelischer Substanzmetaphysik
„Richtig“ Geld verdienen. Was „Corporate Social Responsibility“ bedeutet
„Sophie hat ihre Schuldigkeit getan!“ – 250 Jahre Geschlechterrollen in der Schulbildung
„Ich war auf dem Weg, auf der Suche nach einem eigenen Leben“. Eine Unterrichtseinheit in der Kursstufe Deutsch zu der Erzählung „Abschied von den Eltern“ von Peter Weiss
Erziehung in der Postmoderne – anlässlich der Blockstunden-Diskuss ion
Flugblattschlachten an den Zonengrenze. Propaganda als politisches Mittel im innerdeutschen Konflikt
Die Schmidt-Schule Jerusalem - Eine katholische Schule in einem religiös-kulturellen Spannungsfeld
Aus den Stiftungsgremien und Schulen
„Erst prägt der Mensch den Raum, dann prägt der Raum den Mensch.“ Die Neubauten der Sankt Ursula-Schulen Hildastraße in Freiburg
Schützende Haut und ein Hauch von Campus - Auszeichnung guter Bauten 2008: Die neue Mehrzweckhalle der St. Ursula-Schulen in Freiburg
Sonnenpellets heizen die Liebfrauenschule
Musikprofil an der St. Landolin-Realschule
Das Bläserklassenkonzept an der Heimschule St. Landolin (Realschule)
Gedenkmesse für Pius XII.
Klaus Kühlwein: Warum der Papst schwieg. Pius XII. und der Holocaust
Margit Stein: Wie können wir Kindern Werte vermitteln? – Werteerziehung in Familie und Schule
Wolf Singer/Matthieu Ricard: Hirnforschung und Meditation – ein Dialog
Theo Czernik (Hg.): Wie ein Phönix aus der Asche. Das Leid im Liede. Eine Anthologie älterer und neuerer Lyrik
Autorinnen und Autoren von FORUM-Schulstiftung 49

FORUM - Schulstiftung

Flugblattschlachten an den Zonengrenze. Propaganda als politisches Mittel im innerdeutschen Konflikt

Dirk Schindelbeck

Wie lässt sich jungen Menschen heute der Kalte Krieg in den fünfziger und sechziger Jahren sinnfällig vermitteln? wie die ideologische Auseinandersetzung zwischen den beiden deutschen Staaten so anschaulich erklären, dass sie, obwohl als „Nachgeborene“ selbst nicht mehr vom Systemwettlauf berührt, einen bleibenden Eindruck davon mitnehmen können? Immer noch begnügen sich die Geschichtsbücher an dieser Stelle mit dürren Fakten: Da werden kaum mehr als Schemazeichnungen der Grenzanlagen oder Dokumente zum Grundlagenvertrag wiedergegeben.
Dass es beeindruckenderes Material gibt, zeigt der folgende Beitrag. Er befasst sich mit den aus heutiger Sicht geradezu grotesk anmutenden Anstrengungen, die jeweils andere Seite ideologisch und propagandistisch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln im Sinne der eigenen Position zu beeinflussen. Es überrascht, befremdet und amüsiert womöglich auch, welch außergewöhnlich großer Stellenwert solchen Propagandagrabenkämpfen vonseiten der politisch Verantwortlichen hüben wie drüben noch bis in die frühen siebziger Jahre hinein zugemessen wurde. Der Beitrag basiert auf Arbeitsergebnissen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn finanzierten Projekts „Propagandageschichte der beiden deutschen Staaten im Vergleich zwischen 1949 und 1971/72“. Das Gesamt-Projekt wurde von einem deutsch-deutschen Historikerteam in Freiburg (Rainer Gries, Volker Ilgen, Dirk Schindelbeck) und Leipzig (Gerald Diesener, Monika Gibas) durchgeführt.


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