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FORUM - Schulstiftung

„Niemand ist besser für Deutschland!“ Lehrgedicht über Masse und Demokratie

Dirk Schindelbeck

Dieses historisch-politische Lehrgedicht ist aus Anlass der Wiederkehr des 20. Jahrestags der friedlichen Revolution in der damaligen DDR geschrieben worden. Es ist das Gegenstück zu „Schöpfungsmythos und Goldenes Zeitalter. Unsere Nachkriegsgeschichte als Heldenepos“ in FORUM Schulstiftung 42, S. 53-74 (http://www.schulstiftung-freiburg.de/de/forum/ind ex.php?sid=&psid=&id=31&artikel=171).
Die Gattung des Lehrgedichts kann sowohl für den Unterricht in alten Sprachen, den Deutsch-, den Geschichts- als auch den Philosophieunterricht fruchtbar gemacht werden. Der letzte, der sich an ein solches Projekt heranwagte, war Bertolt Brecht in seinem unvollendet gebliebenen Text „Das Manifest“ von 1947, das den Gang der sozialen und weltwirtschaftlichen Gesamtentwicklung zum Thema hat. In seiner poetischen Adaption versuchte Brecht die Hauptzüge der Marxschen Analyse von Kapital und Arbeit sowie die Herausbildung des modernen Kapitalismus darzustellen. Inspiriert dazu hatte ihn der römische Dichter Titus Lucrezius Carus (ca. 98 – 55 v. Chr.) resp. dessen in Hexametern verfasstes Lehrgedicht „De rerum natura“.


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