Beim Zukunftsforum in Rastatt kamen die fair.nah.logisch.-pädagogisch-Teams der Schulen der Schulstiftung zusammen. Jeweils zwei Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte pro Schule arbeiteten zwei Tage lang gemeinsam an der Frage, wie Schulen zu Orten werden können, die sowohl die Gesundheit der Menschen als auch die Gesundheit unseres Planeten im Blick haben.
Den Einstieg gestaltete eine Vertreterin von „Health for Future“ mit einem Impuls zum Thema „Planetary Health – Gesunde Schule“. Anschließend beschäftigten sich die Teilnehmenden in Workshops mit verschiedenen Aspekten des Themas. Am Nachmittag stand der Erdüberlastungstag im Mittelpunkt, verbunden mit der Entwicklung einer gemeinsamen Schulaktion für alle Stiftungsschulen.
Darüber hinaus ging es um Veränderungsmanagement, um die Frage, wie nachhaltige Entwicklungen an Schulen gelingen können, und um den Umgang mit eigenen unerfüllten Erwartungen, wenn Veränderungen nicht so schnell vorankommen wie erhofft.
Das Programm lebte vom Mitmachen und vom Austausch: In Workshops, Barcamps und einem Gallery Walk stellten die Schulen ihre Projekte und Erfahrungen vor, diskutierten Herausforderungen und entwickelten neue Ideen. Besonders wertvoll war dabei die Vernetzung der Schulen untereinander. Der Austausch zeigte, wie viele gute Ansätze bereits an den verschiedenen Standorten entstanden sind und wie viel man voneinander lernen kann.
In seinem Grußwort erinnerte Stiftungsdirektor Patrick Krug daran, dass der Erdüberlastungstag erst wenige Tage zurückliegt: „Es reicht nicht mehr, einfach nur darüber Bescheid zu wissen. Vielmehr scheint die Zeit zum Handeln gekommen zu sein.“
Zugleich ermutigte er die Schülerinnen und Schüler, ihre Schule als Ort der Veränderung zu begreifen: „Schule ist ein Ort, an dem Ideen entstehen. Ein Ort, an dem eure Meinung zählt, wo ihr etwas bewegen könnt.“
Das Zukunftsforum hat deutlich gemacht: Trotz vieler gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen gibt es an den Stiftungsschulen eine große Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, voneinander zu lernen und gemeinsam Zukunft zu gestalten.
Geleitet wurde unser Zukunftsforum von unserem BNE-Beauftragten Jakob von Au in Kooperation mit der Katholischen Akademie und der Stabsstelle für Schöpfung und Umwelt des Erzbischöflichen Ordinariats Freiburg.






