Christliches Profil.

Der Mensch im Mittelpunkt.

Kirche erlebbar

Die Schulen der Schulstiftung stellen den Menschen in den Mittelpunkt, der Vorrang vor ökonomischen Belangen hat, soziale Verantwortung übernimmt und sich der Verantwortung vor Gott bewusst ist. Die Schülerinnen und Schüler lernen im Unterricht, sich kritisch mit Werten, Normen und Einstellungen auseinanderzusetzen und sich mit existenziellen Fragestellungen zu beschäftigen. Das sind vor allem die Frage nach dem Woher und Wohin und die Frage nach einem menschenwürdigen Leben.

Kirche wird in der Schule erlebt: Religiöse Erlebnis- und Erfahrungsräume werden angeboten und der Dienst am Mitmenschen wird erfahrbar. Dazu gehören z.B. das Sozialpraktikum COMPASSION, Schulgottesdienste, Tage der Orientierung und Wallfahrten. In der Schule wird das Kirchenjahr sichtbar gelebt und Schülerinnen und Schüler werden mit Formen der Feier des Glaubens vertraut gemacht.

Compassion.

Compassion bedeutet „Mitleidenschaft“ – die Bereitschaft, sich von der Lebenssituation anderer Menschen berühren zu lassen und Verantwortung zu übernehmen. An den Schulen der Schulstiftung wird diese Haltung besonders im Sozialpraktikum COMPASSION erfahrbar.

Schülerinnen und Schüler engagieren sich in sozialen Einrichtungen und begegnen Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Dabei geht es um mehr als praktische Erfahrungen: Die Erlebnisse werden im Unterricht vorbereitet, begleitet und reflektiert. So verbindet COMPASSION soziales Lernen mit persönlicher Entwicklung und stärkt Solidarität, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, sich für andere einzusetzen. Grundlage bleibt die Überzeugung, dass Bildung immer auch die Frage nach dem gelingenden Zusammenleben von Menschen in den Blick nimmt.

Sichtbarkeit von Vielfalt.

Jeder Mensch ist von Gott geschaffen, geliebt und mit unveräußerlicher Würde ausgestattet. Deshalb sollen unsere Schulen Orte sein, an denen junge Menschen Anerkennung erfahren, ihre Persönlichkeit entfalten können und vor Diskriminierung geschützt sind. Auf Grundlage der Orientierungshilfe der Deutschen Bischofskonferenz und im Anschluss an das Führungsseminar der Schulleitungen in St. Peter im Februar 2026 fördern die Schulen der Erzdiözese Freiburg einen respektvollen und achtsamen Umgang mit der Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten. Ziel ist ein Schulklima, das von Wertschätzung, Dialogbereitschaft und gegenseitigem Respekt geprägt ist und in dem alle Mitglieder der Schulgemeinschaft ihren Platz finden können.

Wissenschaft trifft Schule.

Gipfeltreffen Theologie

Das „Gipfeltreffen“ ist eine Initiative der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg, die das Format gemeinsam mit der Katholischen Akademie Freiburg und in Kooperation mit der theologischen Fakultät der Universität Freiburg und dem Geistlichen Zentrum St. Peter entwickelt und über viele Jahre geprägt hat. Für Schülerinnen und Schüler der Leistungsfächer Religion bietet das Gipfeltreffen die Möglichkeit, sich mit aktuellen Fragen aus Religion, Ethik, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft auseinanderzusetzen und mit namhaften Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen.

Aus dem ursprünglich von der Schulstiftung getragenen Format ist inzwischen eine Veranstaltung für Leistungsfächer Religion aller Schulträger geworden. Das Gipfeltreffen bleibt damit auch heute ein besonderer Lern- und Begegnungsort, an dem junge Menschen über zentrale Fragen des Menschseins, des Glaubens und der gesellschaftlichen Verantwortung nachdenken und diskutieren können.