Zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres fand im Geistlichen Zentrum St. Peter das zweitägige Führungsseminar der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg statt.
Der erste Tag stand im Zeichen von Austausch, Einblicken und konkreter Entwicklungsarbeit. In einem Workshop zu EDU 360° gab Ralph Schwörer Einblicke und Ausblicke auf aktuelle Entwicklungen und Perspektiven für die Stiftungsschulen. Parallel arbeiteten Schulen, die sich im übernächsten Schuljahr auf den Weg in Richtung Dalton-Pädagogik machen, gemeinsam mit Wilfried Bock und Mascha Fourné an Fragen der Implementierung und an nächsten konkreten Schritten. Ergänzt wurde der Tag durch einen Vortrag von Susanne Orth (Leitung Hauptabteilung Bildung des Erzbischöflichen Ordinariats) zum gelingenden Umgang mit Fragen sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität an den Schulen der Stiftung.
Eröffnet wurde das Seminar von Stiftungsdirektor Patrick Krug. Er unterstrich die Bedeutung der Profilierung der Stiftungsschulen und betonte das Potenzial der Stiftungsgemeinschaft, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Entwicklungsprozesse angestoßen habe – unter anderem in den Bereichen EDU 360°, in der Dalton-Pädagogik und bei Themen der Nachhaltigkeit, etwa fnl-p. Denn: Zukunft lässt sich besser gemeinsam gestalten.
Am zweiten Tag kam die Schul- und Internatsleiterkonferenz zusammen. Im Mittelpunkt stand das Thema alternative Prüfungsformate. Prof. Dr. Silvia Iris Beutel (TU Dortmund) stellte dar, warum die Auseinandersetzung mit Prüfungskultur ein zentraler Baustein zeitgemäßer Schulentwicklung ist. In der Diskussion ging es insbesondere um lernförderliche Prüfungsformen, neue Wege der Leistungsbewertung und die Frage, wie Schülerinnen und Schüler zeigen können, was sie wirklich können.
Führungsseminar zum Start ins zweite Schulhalbjahr.




