FORUM.direkt (03/26)

Schulstiftung Freiburg Ostern

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Ostern ist das Fest der Hoffnung und des Aufbruchs. Diese beiden Begriffe passen auch gut zu vielen Themen, die unsere Schulen derzeit beschäftigen.

Im Projekt EDU360° ist die Pilotphase jetzt so richtig gestartet. Die ersten Erfahrungen werden nun mit Schülerinnen und Schülern gesammelt, ausgewertet und zu gegebener Zeit auch gemeinsam reflektiert. Die Ziele und Visionen von EDU360° fasst unser Video gut zusammen, das an der Pilotschule St. Ursula Freiburg-Wiehre gedreht wurde.

Wer übernimmt eigentlich Verantwortung in diesem Leuchtturmprojekt? Einer davon, Michael Stuhlmüller, Leiter des Referats Cloud Computing, beantwortet in dieser Ausgabe unsere drei Fragen.

Schön ist auch, dass bewährte Formate der Schulstiftung weitergehen: Sowohl „fair.nah.logisch – pädagogisch“ als auch der GECKO-Kurs starten in eine neue Runde. Beides sind Angebote, die zeigen, wie sehr unsere Schulen auch über den Unterricht hinaus für Nachhaltigkeit und die Bewahrung der Schöpfung eintreten.

Aufbruch gibt es derzeit auch am Gymnasium St. Paulusheim Bruchsal. Dort wurden erste Überlegungen vorgestellt, wie sich der Standort entwickeln könnte, wenn die früheren Klostergebäude der Pallottiner verkauft werden.

Gleichzeitig konnten wir uns über besonderen Besuch freuen: Erzbischof Stephan Burger war vor wenigen Tagen im Rahmen seines jährlichen Schulbesuchs zu Gast am St.-Dominikus-Gymnasium in Karlsruhe. Die Begegnungen und Gespräche waren für beide Seiten sehr bereichernd.

Ermutigend sind auch die Ergebnisse der Evaluation am Lender-Gymnasium in Sasbach. Sie zeigen einmal mehr, mit wie viel Engagement und Professionalität an unseren Schulen gearbeitet wird. Ich freue mich, dass nach und nach alle Schulen der Schulstiftung vom Zentrum für Ignatianische Pädagogik (ZIP) begleitet und evaluiert werden.

Ich wünsche Ihnen eine gute letzte Etappe bis zu den Osterferien, erholsame Feiertage und ein gesegnetes Osterfest.

Viele Grüße
Patrick Krug

EDU360° - unser Projekt in bewegten Bildern

Unser Projekt EDU360° gibt es nun auch als Video. Viel Spaß beim Reinschauen!

 

EDU360°- das Video

Schulstiftung Freiburg EDU Lehrer mit Schülern

EDU360°: Onboarding an den vier Pilotschulen abgeschlossen.

An unseren vier Pilotschulen (Karlsruhe, Ettenheim, Baden-Baden und Freiburg-Wiehre) ist ein wichtiger Meilenstein im Projekt EDU360° erreicht: Das Onboarding von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern wurde erfolgreich abgeschlossen.

In den vergangenen Wochen standen an den Schulen vor allem die Einrichtung der digitalen Infrastruktur und die Einführung der Nutzerinnen und Nutzer im Mittelpunkt. Dazu gehörten unter anderem die Anlage der Accounts, die Ausgabe der Zugangsdaten sowie erste Einführungen in die Arbeitsumgebung und die zentralen Anwendungen für den Unterricht.

Mit dem abgeschlossenen Onboarding sind nun die Voraussetzungen geschaffen, um die digitale Lernumgebung im Schulalltag zu erproben und die Erfahrungen aus den Pilotschulen für die weitere Entwicklung von EDU360° in der Stiftungsgemeinschaft zu nutzen.

Drei Fragen an Michael Stuhlmüller...

… Lehrer an den St. Raphael Schulen in Heidelberg und Leiter des Referats Cloud Computing im Projekt EDU 360°:

 

Ich begleite das Projekt EDU360° in meiner Rolle als Referatsleiter für IT-Cloudcomputing. In dieser Funktion koordiniere ich die konzeptionelle und technische Weiterentwicklung unserer digitalen Lernumgebung – von der Systemarchitektur über Datenschutz und Sicherheit bis hin zur pädagogischen Nutzung im Unterricht und Stelle für diesen Bereich die Schnittstelle zur Projektleitung dar.
Mein Schwerpunkt liegt auf der pädagogischen und technischen Umsetzung unserer digitalen Lernumgebung – also der Verbindung von didaktischem Anspruch, moderner Technologie und Datenschutz.
Außerdem unterstütze ich die Schulen dabei, die digitalen Werkzeuge sinnvoll in den Unterrichtsalltag zu integrieren und so neue Lernwege zu eröffnen.
EDU360° schafft eine einheitliche, sichere und datenschutzkonforme Plattform, die Lernen, Lehren und Verwaltung miteinander verbindet.
Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler arbeiten in einer gemeinsamen digitalen Umgebung – ohne Medienbrüche, mit klaren Strukturen und pädagogischer Freiheit.
Besonders wertvoll finde ich, dass die Plattform nicht einfach Technik bereitstellt, sondern digitale Bildung als ganzheitlichen Prozess versteht und dass Technologie an unseren Schulen nicht Selbstzweck ist, sondern Lernen erleichtert und bereichert.
Gemeinsam. Digital. Lernen.
Gemeinsam.
EDU360° ist Teamarbeit. Fortschritt gelingt nur, wenn viele Perspektiven zusammenkommen – Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, IT und Pädagogik. Gemeinsam schaffen wir eine Lernumgebung, die wächst und sich weiterentwickelt.
Digital.
Weil digitale Werkzeuge die Basis dafür schaffen, Lernen flexibel, vernetzt und zukunftsorientiert zu gestalten. EDU360° steht dabei für Technologie, die sich an den Menschen anpasst – nicht umgekehrt.
Lernen.
Lernen ist das Herz von EDU360°. Wir gestalten eine Umgebung, in der Menschen neugierig bleiben, voneinander lernen und digitale Chancen aktiv nutzen können
Schulstiftung Freiburg Stuhlmüller

Gelungener GECKO-Start

Der erste Teil unseres diesjährigen GECKO-Kurses – des „Eine-Welt-Mentor*innen-Programms“ der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg in Kooperation mit der BDKJ-Diözesanstelle Freiburg – ist im Februar erfolgreich gestartet. Eine engagierte Gruppe von 13 Schülerinnen und Schülern hat sich fünf Tage lang mit Fragen rund um Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit auseinandergesetzt und erste eigene Projektideen für ihre Schulen entwickelt.

Der Gecko ist als Namensgeber des Kurses übrigens bewusst gewählt: In vielen Ländern gilt er als Glücksbringer, als mutig und hartnäckig – Eigenschaften, die es braucht, um Themen der Einen Welt im Schulalltag sichtbar zu machen und Veränderungen anzustoßen.

Nach einem gelungenen Auftakt in Gengenbach geht es nun in die Praxisphase: Die Jugendlichen setzen ihre Projekte an ihren Schulen um und werden dabei von Teamern des Gecko-Kurses und Lehrkräften begleitet. Die Ideen sind vielfältig und vielversprechend – und wir freuen uns schon jetzt auf das Wiedersehen beim Abschlusswochenende Ende April mit den Projektvorstellungen und der Zertifikatsübergabe.

Schulstiftung Freiburg Gecko 2026 Gruppe

Führungsseminar in St. Peter

Zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres fand im Geistlichen Zentrum St. Peter das zweitägige Führungsseminar  für die Schulleitungen der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg statt.

Der erste Tag stand im Zeichen von Austausch, Einblicken und konkreter Entwicklungsarbeit. In einem Workshop zu EDU 360° gab Ralph Schwörer Einblicke und Ausblicke auf aktuelle Entwicklungen und Perspektiven für die Stiftungsschulen. Parallel arbeiteten Schulen, die sich im übernächsten Schuljahr auf den Weg in Richtung Dalton-Pädagogik machen, gemeinsam mit Wilfried Bock von der Dalton-Vereinigung und Mascha Fourné, Lehrerin am Dalton-Gymnasium in Altdorf, an Fragen der Implementierung und an nächsten konkreten Schritten. Ergänzt wurde der Tag durch einen Vortrag von Susanne Orth (Leitung Hauptabteilung Bildung des Erzbischöflichen Ordinariats) zum gelingenden Umgang mit Fragen sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität an den Schulen der Stiftung.

Eröffnet wurde das Seminar von Stiftungsdirektor Patrick Krug. Er unterstrich die Bedeutung der Profilierung der Stiftungsschulen und betonte das Potenzial der Stiftungsgemeinschaft, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Entwicklungsprozesse angestoßen habe – unter anderem in den Bereichen EDU 360°, in der Dalton-Pädagogik und bei Themen der Nachhaltigkeit, etwa fnl-p. Denn: Zukunft lässt sich besser gemeinsam gestalten.

Am zweiten Tag kam die Schul- und Internatsleiterkonferenz zusammen. Im Mittelpunkt stand das Thema alternative Prüfungsformate. Prof. Dr. Silvia Iris Beutel (TU Dortmund) stellte dar, warum die Auseinandersetzung mit Prüfungskultur ein zentraler Baustein zeitgemäßer Schulentwicklung ist. In der Diskussion ging es insbesondere um lernförderliche Prüfungsformen, neue Wege der Leistungsbewertung und die Frage, wie Schülerinnen und Schüler zeigen können, was sie wirklich können.

„Aufstehen ins Leben“ – Erzbischof Stephan Burger besucht das St.-Dominikus-Gymnasium

Einen besonderen Wortgottesdienst haben in der vergangenen Woche rund 400 Schülerinnen des St.-Dominikus-Gymnasiums in der Kirche St. Stephan in Karlsruhe gefeiert. Für den Freiburger Erzbischof war es der erste Besuch an der Schule seit Beginn seiner Amtszeit. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Aufstehen ins Leben“. Der Erzbischof besucht jedes Jahr eine Schule der Schulstiftung, dieses Mal war Karlsruhe an der Reihe.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Gleichnis von der Heilung der gekrümmten Frau aus dem Lukasevangelium. Die Geschichte erzählt von einer Frau, die lange Zeit unter einer Last gebückt lebte – bis Jesus sie aufrichtete. Schulpfarrer Erhard Bechtold erklärte: „Wer an Gott glaubt, spürt seine Hand im Rücken – Gott richtet auf, Menschen können aufstehen. Belastendes darf losgelassen werden, seien es Sorgen, Erwartungen von außen oder der Druck durch soziale Medien.“

Damit die Schülerinnen den Erzbischof besser kennenlernen konnten, durften sie Fragen stellen. „Wie haben Sie Gott kennengelernt?“ oder „Wo sehen Sie Gott? Aber auch Fragen nach seinem Alltag und seinem Weg zum Priester beantwortete er bereitwillig.

Das Thema passte auch gut zum neuen Schulmotto „Offen für Neues – offen für dich“, das Schulleiter Valentin Schneider im Gottesdienst vorstellte. Er erläuterte, in welchen Bereichen sich die Schule öffnen möchte: für neue Lernformen, für digitale Lernwege und ab dem kommenden Schuljahr auch für alle Geschlechter.

Wie diese Ideen konkret im Schulalltag umgesetzt werden, sah sich der Erzbischof bei einem Rundgang durch das Schulhaus selbst an. Begleitet wurde er dabei von Stiftungsdirektor Patrick Krug sowie Stadtpfarrer Markus Miles. Dabei erhielt Burger Einblicke in die pädagogische Arbeit und das vielfältige Leben der Schulgemeinschaft.

Auf dem Programm standen zahlreiche Begegnungen mit Schülerinnen: Fünft- und Sechstklässlerinnen berichteten beispielsweise von der sogenannten Dominikus-Zeit, in der sie seit diesem Schuljahr selbstorganisiert lernen. Die Schulsozialarbeitin stellte ihre Angebote vor, ebenso die Streitschlichterinnen, die bei Konflikten zwischen Schülerinnen vermitteln. Die Schulsanitäterinnen demonstrierten, wie sie im Notfall Erste Hilfe leisten. „Ich wünsche euch, dass ihr möglichst selten zum Einsatz kommt“, sagte er schmunzelnd zu ihnen. Auch die Arbeit der Umweltmentorinnen interessierte ihn. Für den Erzbischof gehört dieses Engagement unmittelbar zum christlichen Auftrag: die Bewahrung der Schöpfung und der Einsatz für eine gerechte Welt sind für den Misereor-Bischof wichtige Themen.

Den Abschluss des Besuchs bildete eine Fishbowl-Diskussion in der Aula. Schülerinnen des Leistungsfachs Religion hatten das Format vorbereitet. In einem kleinen Innenkreis diskutieren einige Teilnehmerinnen mit dem Erzbischof, während der Außenkreis zuhörte. Zwei freie Stühle ermöglichten jederzeit einen Wechsel in die Debatte.

Unter dem Titel „Was glaubst du denn?“ ging es in drei Thesen um Glauben, Kirche und gesellschaftliche Fragen. Die Diskussion verlief lebhaft. Unter anderem wurde gefragt, wie die Kirche für junge Frauen glaubwürdig bleiben kann, wie Frauenperspektiven stärker berücksichtigt werden und wie ihr Sachverstand sowie ihre Kompetenzen – nicht nur in Verwaltung und Seelsorge – besser genutzt werden könnten.

Auch der Dialog mit nichtreligiösen Menschen in einer pluralen Gesellschaft spielte eine Rolle. Dabei kamen auch schwierige Themen zur Sprache, etwa Schwangerschaftsabbruch oder die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche. Burger machte deutlich, dass sich in der Kirche bereits einiges bewege, Veränderungen jedoch Zeit bräuchten. Die Kirche sei wie ein großer Tanker, sagte er – nicht besonders wendig. Eine echte Veränderung brauche vor allem eine neue Haltung und Gesinnung, und diese entstehe nicht über Nacht. Dankbar zeigte er sich für Rückmeldungen zum Bischofspapier zur Gendersensibilität, die er gerne mit nach Freiburg nehmen werde.

„Wir haben gezeigt, wer wir sind – eine bunte, offene, freundliche und zugewandte Schule auf einem guten Weg in die Zukunft“, zog Valentin Schneider Bilanz.

Der Gedanke des Gottesdienstes – „Aufstehen ins Leben“ – gelte dabei auch für die Schule selbst. Viele neue Themen stünden an: neue Lernformen, Digitalisierung und die Öffnung für alle Geschlechter.

Gemeinsam Schule entwickeln!

Am Lender-Gymnasium in Sasbach fand kürzlich eine Dialogveranstaltung im Rahmen der Schul-Evaluation durch das Zentrum für Ignatianische Pädagogik statt. Anlass waren die Ergebnisse der Online-Befragung von über 1.000 Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern im vergangenen November.

Im Januar wurden die Ergebnisse vorgestellt – zunächst getrennt für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern. Das Fazit: Das Lender-Gymnasium hat sehr gut abgeschnitten, die Zufriedenheitswerte liegen über dem Durchschnitt. Gleichzeitig wurden auch Bereiche benannt, in denen weitere Entwicklung möglich ist.

Diese Themen standen nun im Mittelpunkt der gemeinsamen Dialogveranstaltung. An zehn Themenständen wurde engagiert und konzentriert diskutiert, unter anderem zu gerechter Notengebung, Schulorganisation, Meta-Skills des Lernens und digitalem Lernen. Ziel ist es, aus den Rückmeldungen konkrete Schritte für die weitere Schulentwicklung abzuleiten.

Alle Schulen der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg werden diesen Prozess in den kommenden Jahren durchlaufen. Das Lender-Gymnasium gehört zu den ersten.

St. Paulusheim soll eine "neue Mitte" bekommen

Nach knapp 110 Jahren haben sich die Pallottiner vor rund eineinhalb Jahren vom Klosterberg in Bruchsal zurückgezogen. Mit dem Weggang des Ordens stellt sich seitdem die Frage, wie es mit den Gebäuden des St. Paulusheims weitergeht, zumal ein großer Teil der Gebäude das Gymnasium St. Paulusheim beheimatet.

Erste Ideen wurden nun dem Kollegium sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Bruchsal präsentiert. Dabei waren unter anderem Stiftungsdirektor Patrick Krug, Pater Rainer Schneiders, der Ökonom der Pallottiner, sowie Architekt Raimund Maschita.

Die Provinzleitung der Pallottiner hat sich dazu entschlossen, der Schulstiftung jene Teile des St. Paulusheims Bruchsal zu schenken, in denen sich die Räumlichkeiten des Gymnasiums befinden. „Dieser Schritt der Pallottiner ist ein Vertrauensbeweis und zugleich eine große Verantwortung“, sagt Patrick Krug. „Sie ermöglicht es uns – sofern die rechtlichen Voraussetzungen mit der Stadt und den zuständigen Behörden geklärt sind – den Schulstandort baulich neu zu ordnen und an die Anforderungen eines modernen Schulbetriebs anzupassen.“

Neben der geplanten Schenkung ist vorgesehen, jene Gebäudeteile zu veräußern, die bis Sommer 2024 als Wohnbereich der örtlichen Kommunität genutzt wurden. Derzeit befinden sich Küche und Speisesaal der Schule noch in diesem Teil des Altbaus. Um perspektivisch einen Neubau im Innenhof realisieren zu können, soll die Schulstiftung einen Teil des Verkaufserlöses erhalten.

Mit der Kombination aus Schenkung, strategischem Verkauf und einem möglichen Neubauprojekt soll langfristig eine tragfähige Lösung entstehen, die den Fortbestand der Schule sichert und ihre Attraktivität weiter stärkt. Die Schenkung ist dabei mehr als ein formaler Akt; sie ist ein Zeichen des Vertrauens in die Bildungsarbeit der Schule und in die Verantwortung der Schulstiftung.

Derzeit ist angedacht, Aula und Speisesaal neu zu errichten und künftig zentral im Schulareal zu verorten. Sie könnten die „Neue Mitte“ der Schule bilden und Raum für Unterrichtsalltag, Begegnung und Veranstaltungen bieten. Ein neues Gebäude bietet die Chance, neben einem klaren und einladenden Eingangsbereich ein echtes Zentrum der Begegnung zu schaffen.

Die bisherigen Gespräche waren von großer Offenheit und einem gemeinsamen Interesse an der Zukunft der Schule geprägt.

Fortbildungen im zweiten Schulhalbjahr

In den kommenden Monaten organisiert die Schulstiftung wieder spannende Fortbildungen.

Zukunftsforum fair.nah.logisch.-pädagogisch

Ausgehend von den Rückmeldungen aller fnl-p-Schulteams und Schulleitungen haben wir
das Thema „Planetary Health – Gesunde Schule“ gewählt.

Zum vierten Zukunftsforum 2026 laden wir alle fnl-p-Schulteams (zwei Schüler/innen, zwei Lehrkräfte
je Schulstandort) herzlich ein. Eingeladen sind auch interessierte Schulleitungen – als Gäste oder als Teil
des fnlp-Schulteams.

Wichtig: Alle Schulteams bereiten sich bitte folgendermaßen auf unser Zukunftsforum vor:

1) Gemeinsam mit der Schulleitung bereits einen Termin für eine Welterschöpfungstags-
Schulaktion in der Woche vom 20.-24.7.26 blocken (möglich wären z. B. Pausenaktionen oder
verschiedene Klassenaktionen an diesem Tag)
2) Einen Gegenstand aus der Schule (Tasse, T-Shirt, Film, Fotos, Exponate…?) mitbringen, mit
dessen Hilfe wir einen Good-Practice-Museumsrundgang organisieren können

Anmeldeschluss: 5. April 2026

Wie Resonanzerfahrungen Nachhaltigkeit lebendig machen

“Nachhaltigkeit heißt nicht, dass wir weniger Welt zur Verfügung haben, sondern dass wir
eine Welt erhalten, die uns noch antwortet.” (Hartmut Rosa, 2016)

Das Fortbildungsangebot richtet sich an alle BNE-Interessierten und fnl-p-Engagierten der Stiftungsschulen aus allen
Fachbereichen.

Was kann BNE bedeuten? Und wie kann man BNE im Unterricht und darüber hinaus mit Leben füllen? Gemeinsam wollen wir im Zuge dieser Fortbildung Antworten auf diese Fragen entdecken und entwickeln.

Ein zentrales Instrument wird dabei die Resonanztheorie darstellen, die Hartmut Rosa entwickelt
hat.

Im ersten Teil der zweitägigen Fortbildung wird Hartmut Rosa Brücken von seiner
Resonanzforschung zu BNE herstellen und sich im Dialog mit Ihnen über Ihre eigenen
Unterrichtserfahrungen austauschen.
Im Anschluss daran werden Sie mit Wolfgang Endres praxisnahe Methoden erproben, die
Beziehung, Selbstwirksamkeit und verantwortungsvolles Handeln der Schülerinnen und Schüler
stärken.

Abschließend wird Jakob von Au die Möglichkeiten der Draußenschulpädagogik im
Zusammenhang mit BNE beleuchten. Gemeinsam entwickeln wir kleine, umsetzbare Projekte,
mit denen nachhaltiges Lernen für Kinder und Jugendliche spürbar, sinnhaft und lebendig wird.

Die Anmeldung zu dieser Fortbildung erfolgt online über unsere Homepage.

Der Anmeldeschluss für diese Fortbildung ist der 12. Juni 2026.