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FORUM.direkt (09/26)

Schulstiftung Freiburg Herbst

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich hoffe, Sie haben das neue Schuljahr gut begonnen. Nach den Sommerferien geht es bekanntlich recht schnell: Neue Schülerinnen und Schüler kommen an unsere Schulen, es gibt neue Stundenpläne, erste Elternabende finden statt – und was im Juli noch weit entfernt schien, ist schon wieder ein Alltag mit recht hoher Taktzahl.

Nicht nur in unseren Schulen ging es in den vergangenen Wochen schnell von null auf hundert. Auch politisch ist derzeit einiges in Bewegung. Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin und die Debatten darüber beschäftigen derzeit viele Menschen und machen auch vor unseren Klassenzimmern nicht halt.

Eine Frage treibt dabei viele Lehrkräfte um: Wie politisch dürfen wir eigentlich sein? Und was bedeutet Neutralität in der Schule?

Meine Antwort darauf ist zunächst einfach: Lehrkräfte müssen nicht so tun, als hätten sie keine Haltung. Gerade an unseren Schulen wäre das weder glaubwürdig noch unserem Auftrag angemessen.

Als katholische Schulen orientieren wir uns am christlichen Menschenbild. Die Überzeugung, dass jedem Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Weltanschauung oder Lebensgeschichte die gleiche Würde zukommt, steht im Zentrum unseres Handelns. Sie prägt unseren Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen und auf die Fragen, die derzeit diskutiert werden.

Das bedeutet nicht, dass Schule ein Ort parteipolitischer Positionierung sein soll. Im Gegenteil: Schule lebt von der offenen Diskussion, vom Austausch unterschiedlicher Sichtweisen und vom gemeinsamen Ringen um gute Antworten. Junge Menschen sollen lernen, Fragen zu stellen, Argumente zu prüfen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Gleichzeitig gibt es Grenzen. Dort, wo Menschen herabgewürdigt, ausgegrenzt oder gegeneinander ausgespielt werden, können und wollen wir nicht neutral sein. Nicht weil wir eine Partei unterstützen oder ablehnen, sondern weil unser Auftrag als katholische Schulen über parteipolitische Kategorien hinausgeht. Haltung zu zeigen und Diskussion zu ermöglichen, ist kein Widerspruch. Beides gehört zu Schule.

Unsere Schulen sollen Orte sein, an denen kontroverse Fragen besprochen werden können, ohne dass der Respekt voreinander verloren geht. Dazu braucht es Offenheit, Gesprächsbereitschaft und manchmal auch den Mut, klar Position zu beziehen.

Ich weiß, dass Sie diese Aufgabe jeden Tag mit Augenmaß und großer Professionalität wahrnehmen. Dafür danke ich Ihnen herzlich.

Vielfältig sind auch die Themen dieses Infobriefs. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.

Viele Grüße
Patrick Krug

Fortbildung mit Hartmut Rosa erzeugt viel Resonanz

Wie kann man Nachhaltigkeit lebendig machen? Vielleicht, indem man Hartmut Rosa für eine Fortbildung gewinnt? Zumindest ist dann Resonanz garantiert, und die zeigte sich bei dieser Veranstaltung nicht nur in Form von großem Andrang und hohen Anmeldezahlen.

Das Caritas Tagungszentrum in Freiburg bot einen wunderbaren Nährboden für anderthalb Fortbildungstage, die vielen der 35 Teilnehmenden aus mehreren Gründen nachhaltig in Erinnerung bleiben werden. Zum einen war da natürlich der Hauptreferent Hartmut Rosa, der für Viele das Highlight der Tagung war. Die Erwartungen an ihn waren groß, und er konnte wahrscheinlich alle davon erfüllen. In seiner unnachahmlichen Art gelang es ihm im Eröffnungsvortrag nicht nur, anschauliche und gut nachvollziehbare Brücken zwischen den Themen Resonanz, Situation, Konstellation und Nachhaltigkeit herzustellen. Es gelang ihm vor allem auch, Nähe und Anverwandlung herzustellen. Alle Teilnehmenden tauchten tief in die Themen ein, verwandelten sich selbst und die Welt dabei mutmaßlich ein kleines Stück und hätten sicherlich gerne noch weit über die anschließende Diskussionsrunde hinaus Fragen gestellt.

Zum anderen war da aber auch Wolfgang Endres als zweiter Hauptreferent, der – im letzten Praxisblock der Tagung zusätzlich noch von Konrad Scheib und Jakob von Au unterstützt – mit seiner großen Erfahrung und seiner ruhigen, angenehmen Art viele eindrückliche Impulse setzte. In drei Praxisblöcken gelang es ihm, die Themen Resonanz und Nachhaltigkeit von ganz neuen Seiten zu beleuchten. Anhand von vielen anschaulichen Beispielen zeigte er, wie man sperrige Themen durch einen Perspektivwechsel und durch viel positive Energie für Lernende lebendig machen kann, wie man – gleich einem Rollkoffer – manchmal nur zwei Dinge zusammenfügen muss und dadurch Neues schaffen kann, wie man „mit eigener Note kopieren“ kann und wobei einem im Unterricht beispielsweise ein Resonanzkompass oder Lernlandkarten helfen können.

Die anderthalb Tage vergingen wie im Flug, werden jedoch bei allen Beteiligten lange nachhallen. Es wurden nicht nur Methoden innerhalb und außerhalb von gebauten Räumen erprobt und Lern- und Nachhaltigkeitschancen und -herausforderungen diskutiert, es wurde vor allem auch ein Raum geschaffen, der zum Nach- und Weiterdenken anregt – weit über die Tagung hinaus. Ein herzliches Dankeschön allen überaus engagierten Teilnehmenden und Referenten sowie Tagungsleiter Jakob von Au für diese außergewöhnliche Veranstaltung.

Drei Fragen an Christoph Klüppel...

… Leiter der Referate Fortbildungen, Beratung und Begleitung bei der Schulstiftung

  1. Weshalb leistet sich die Schulstiftung eigene Fortbildungen?

Im eigenen Fortbildungsangebot liegt eine große Stärke der Schulstiftung. 

Bei unseren Fortbildungen können wir Themen aufgreifen, die für unsere Schulen wichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel Compassion, religionspädagogische Fragestellungen, Fortbildungen für Schulsekretariate und Hausmeister und eben alle Themen, die ganz speziell Schulen in kirchlicher Trägerschaft betreffen, von der Prävention bis zur Bewahrung der Schöpfung. Sie ergänzen also das staatliche Fortbildungsangebot, das selbstverständlich allen Kolleginnen und Kollegen uneingeschränkt offensteht. 

Darüber hinaus sollen unsere Fortbildungen auch Identität in der Schulstiftungsgemeinschaft stiften, indem sie Möglichkeiten für Begegnung, Vernetzung und Austausch guter Ideen bieten. Das haben sie über viele Jahre erfolgreich getan und sollen es auch künftig. 

  1. Mit Blick auf die Lehrkräfte:  Mit welchen Schwerpunkten beschäftigt sich das Referat Fortbildung gerade besonders?

Schulentwicklung und Lehrkräftegesundheit gehören sicherlich zu den Dauerbrennern. Themen wie Achtsamkeit, Resilienz oder der konstruktive Umgang mit Belastungen werden weiterhin stark nachgefragt. Deshalb bieten wir nach wie vor die Möglichkeit zu Gruppensupervision direkt an den Schulstandorten an. Wer Interesse hat, darf sich gerne bei mir melden. 

Aktuell beschäftigen uns außerdem zwei große Projekte: Dalton und EDU360°. 

Beim Thema Daltonpädagogik haben sich erfreulicherweise gleich mehrere Schulen auf den Weg gemacht, oder stehen kurz vor der Implementierung. Entsprechend haben wir in großem Tempo unsere Angebote zur Unterstützung der je eigenen Schulentwicklungsprozesse auf- und ausgebaut: mit neuen Formaten, geöffneten Pädagogischen Tagen, Kongressen, eigenen Publikationen sowie Fortbildungen und Vernetzung der Daltonbeauftragten an den Schulen. 

Ebenso intensiv beschäftigt uns das Digitalisierungsprojekt EDU360°. Vier Pilotschulen sind ja bereits letztes Jahr gestartet. Das Fortbildungsteam unterstützt hier mit digitalen Meetings und Präsenzveranstaltungen, mit Handreichungen und zahlreichen Lernvideos für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, die jederzeit online verfügbar sind. Die hohe Aktualität des Projekts bindet derzeit natürlich Ressourcen, eröffnet aber zugleich – auch perspektivisch – große Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Schulen im digitalen Bereich. 

Daneben bleibt das Engagement für Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Das stiftungseigene Projekt fair.nah.logisch.-pädagogisch läuft mit ungebrochener Dynamik weiter – in der Stiftung und v.a. an den Schulen. Im April steht die dritte Runde der Selbstevaluation aller Schulstandorte an, sowie eine gemeinsame Tagung in Rastatt. Auch dieses Projekt wird vom Fortbildungsteam begleitet. 

  1. Was macht die Qualität der eigenen Fortbildungen aus?

Da kommt für mich mehreres zusammen. 

Ein wesentlicher Faktor sind unsere hervorragenden Referentinnen und Referenten. Zuletzt konnten wir beispielsweise Hartmut Rosa und Wolfgang Endres für eine Veranstaltung in Freiburg zum Thema Resonanz und Nachhaltigkeit in der Schule gewinnen.

Genauso wichtig ist aber, dass unsere Angebote möglichst passgenau für die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten und entwickelt werden.  

Hinzu kommt der besondere Rahmen vieler Veranstaltungen. Kirchliche Tagungshäuser wie das Geistliche Zentrum in St. Peter oder St. Bernhard in Rastatt bieten ideale Bedingungen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Diese Orte schaffen einfach gute Voraussetzungen für Austausch, Konzentration und gemeinsames Lernen und Arbeiten. 

Qualität bedeutet für mich aber auch, nicht stehen zu bleiben. Wir holen uns regelmäßig Rückmeldungen ein und entwickeln unsere Formate kontinuierlich weiter. Viele wiederkehrende Angebote haben sich über die Jahre verändert und verbessert. Ein gutes Beispiel ist unsere Tagung für die neu eingestellte Kolleginnen und Kollegen: Aus „Segel setzen“ wurde „Check-in“. Mit dem neuen Format wurden Inhalte und Struktur weiterentwickelt, die beiden Themen Onboarding und Prävention auf gelungene Weise miteinander verbunden und verschränkt. Die Organisation Schulstiftung und das Arbeiten in der Stiftungsgemeinschaft wird für alle Neuen so greifbar und sichtbar gemacht. 

Kurz gesagt: Gute Fortbildung entsteht dort, wo fachliche Qualität, passgenaue Angebote, inspirierende Begegnungen und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung zusammenkommen. Genau daran arbeiten wir. 

 

Schulstiftung Freiburg Klüppel

Überlastete Erde? Nicht mit uns!

Der Erdüberlastungstag, Welterschöpfungstag oder auch Earth Reminder Day wird weltweit jedes Jahr von vielen Menschen zelebriert – leider aus traurigem Anlass. Denn der Welterschöpfungstag markiert den Zeitpunkt im Jahr, an dem die Menschheit rechnerisch so viele biologisch erneuerbare Ressourcen und Ökosystemleistungen verbraucht hat, wie die Erde innerhalb eines ganzen Jahres regenerieren kann. Würde der Tag am 31.12. erreicht sein, wäre alles in Ordnung. Das war zuletzt um das Jahr 1972 der Fall. Seitdem rückt der Tag in den meisten Ländern der Welt immer weiter nach vorne. Im globalen Durchschnitt sind inzwischen alle Ressourcen bereits Ende Juli verbraucht, in Deutschland bereits Mitte Mai. Ab diesem Zeitpunkt leben wir sozusagen auf „ökologischem Kredit“ und auf Kosten von kommenden Generationen und der nichtmenschlichen Umwelt.

Nicht mit uns! Diesbezüglich sind sich alle fair.nah.logisch-pädagogisch (fnl-p) – Engagierten einig, und sicherlich auch alle anderen Menschen an unserer Schulstiftung. Zumindest wollen wir uns nicht von einer derzeit kursierenden Erschöpfung und

Resignation anstecken lassen, sondern versuchen durch ansteckende Aktionen neuen Mut zu schöpfen und Hoffnung zu verbreiten. Wie kann das gelingen?

Diese Frage stellten sich die teilnehmenden Schüler*innen und Lehrkräfte der fnl-p-Tagung in Rastatt 2026, und es wurde eine überzeugende Antwort gefunden: Alle Stiftungsschulen wollten gemeinsam in der Woche vom 20.-24. Juli (im Zeitraum des diesjährigen Welterschöpfungstags) eine Welterschöpfungs- bzw. Earth-Reminder-Aktion durchführen, auf die Missstände hinweisen und Auswege aufzeigen. Natürlich konnte niemand alle Aktionen an allen Schulen miterleben, aber die folgende Auswahl von Bildern einiger Schulen gibt Grund zur Annahme, dass die gemeinsame Aktion Dank kreativer Ideen und großartiger Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen in der Breite eine wortwörtlich herausragende Wirkung erzeugte.

Die folgenden Beispiele zeigen nur einen kleinen Ausschnitt.

  • Lender-Gymnasium Sasbach: Beim Aktionstag sammeln Klassen und Lehrkräfte Punkte für nachhaltiges Verhalten – etwa für die Anreise mit dem Fahrrad oder Bus, ein vegetarisches Pausenbrot, Mehrwegflaschen oder einen möglichst energiesparenden Schultag. Ergänzt wird das Programm durch Morgenimpulse, Informationen zum Welterschöpfungstag und ein vegetarisches Mensaangebot.
  • St. Ursula Schulen Freiburg Wiehre: Schülerinnen der AES-Klasse 8b haben einen Nachhaltigkeitstag für ihre Mitschülerinnen vorbereitet. An neun Stationen informieren sie über Mülltrennung, Kompost, Fairtrade, Kreislaufwirtschaft, Fast Fashion oder das Recycling alter Smartphones. Dazu kommen eine Kleidertauschbörse der Klasse 9b und ein Upcycling-Projekt der Klasse 9a.
  • St.-Dominikus-Gymnasium Karlsruhe: Die gesamte Schulgemeinschaft kam zunächst zusammen, um Informationen zum Welterschöpfungstag zu erhalten und sich mit der Bedeutung des Tages auseinanderzusetzen. Anschließend besuchten die Klassenstufen stundenweise verschiedene Workshops rund um das Thema Nachhaltigkeit. Ergänzend wurden im regulären Unterricht Quizfragen, Nachhaltigkeits-Bingos und Gesprächsimpulse eingesetzt. Außerdem wurde zeitweise bewusst auf Beamer und andere elektronische Geräte verzichtet – als Anstoß, den eigenen Ressourcenverbrauch im Schulalltag wahrzunehmen.
  • Kolleg St. Sebastian Stegen: Hier steht die Biodiversität im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Katholischen Akademie Freiburg und der Stabsstelle Schöpfung und Umwelt der Erzdiözese Freiburg wurde dafür ein abwechslungsreiches Programm entwickelt.

Auf den Websites vieler Stiftungsschulen können weitere Bilder und Berichte bewundert werden, die beeindruckende Eindrücke liefern und vielleicht auch Inspiration für weitere Aktionen bieten.

Eine Brücke in die Schulentwicklung

Mit der Zertifizierung der Liebfrauenschule Sigmaringen und des Lender-Gymnasiums Sasbach wurde im Rahmen der Schul- und Internatsleiterkonferenz kurz vor den Sommerferien der letzte Schritt des Evaluationsverfahrens an diesen beiden Schulen abgeschlossen.

Zusätzlich zur klassischen Zertifizierungsurkunde überreichten der Leiter des Zentrums für Ignatianische Pädagogik (ZIP), P. Tobias Zimmermann SJ und sein Evaluationsteam den beiden Schulen fünf Hocker. Warum? Weil Schulentwicklung kein abgeschlossenes Projekt ist. Vielmehr markiert die Evaluation mit der Dialogveranstaltung nicht den Abschluss, sondern den Beginn der gemeinsamen Weiterentwicklung. Außerdem überreichte das ZIP-Team Stiftungsdirektor Patrick Krug und den Schulen die gesammelten Evaluationsergebnisse, die sich an beiden Schulen sehr gut sehen lassen können.

Die Hocker stehen dafür, zusammenzukommen, sich auszutauschen und Ideen zu entwickeln – immer die Schülerinnen und Schülern im Fokus. Gleichzeitig sind bewusst noch nicht alle fertig montiert. Sie müssen erst zusammengesetzt werden. Ein Symbol dafür, dass jede Schule ihren eigenen Weg gestaltet, anpackt und kreativ wird.

Fünf Hocker gab es für jede Schule. Sie stehen sinnbildlich für die Menschen, die Schule gemeinsam gestalten: Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitung und Schulstiftung. Jede Perspektive zählt, jede hat ihren Platz.

Vielen Dank allen Beteiligten, wir wünschen viele gute Gespräche auf den neuen Hockern.

Schulstiftung Freiburg Zertifikat ZIP

Der SWR zu Gast in Karlsruhe

Start der Koedukation in Karlsruhe: Wie fühlt es sich an, als einer der ersten Jungen ans St.-Dominikus-Gymnasium zu kommen? Der SWR hat einen Fünftklässler an seinem Einschulungstag begleitet und darüber in der Landesschau Baden-Württemberg berichtet. Der Beitrag zeigt viele schöne Momente rund um den Start an der neuen Schule und gibt einen Eindruck von der besonderen Stimmung dieses Tages.

▶ Den Beitrag der Landesschau Baden-Württemberg finden Interessierte hier: SWR Landesschau

Ab Minute 34:30 geht es um das St.-Dominikus-Gymnasium.

Hugo-Häring-Auszeichnung für den Neubau der St. Ursula Schulen Wiehre

Große Freude an den St. Ursula Schulen Freiburg: Der Neubau am Standort Wiehre wurde mit der Hugo-Häring-Auszeichnung 2026 des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) Baden-Württemberg ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1969 an Bauherrschaften und Architekturbüros für vorbildliche Bauwerke vergeben und zählt zu den renommiertesten Architekturauszeichnungen im Land.

Ausgezeichnet wurden die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg als Bauherrin und das Karlsruher Büro SWS Architekten. Der 2025 fertiggestellte Neubau bietet auf rund 3.800 Quadratmetern Platz für 15 Klassenzimmer, neun Fachräume und fünf Lernzonen. Damit schafft er optimale Bedingungen für zeitgemäße Unterrichts- und Lernformen.

„Unser Neubau verbindet Tradition und Aufbruch. Er fügt sich in den gewachsenen Campus ein und öffnet zugleich den Blick nach vorn. Die Auszeichnung bestätigt, was wir jeden Tag erleben: Hier lernt man gern“, sagt Raphael Schlotter, Schulleiter der St. Ursula Schulen Freiburg.

In ihrer Begründung würdigt die Jury insbesondere, wie sensibel sich das Gebäude in den gewachsenen Campus einfügt. Gelobt werden die klare architektonische Struktur, die hochwertige Ausführung und die zurückhaltende Gestaltung des Neubaus.

Die Preisverleihung fand am 24. September 2026 in der Meckelhalle des Sparkassen-FinanzZentrums Freiburg statt. Die ausgezeichneten Projekte sind dort noch bis zum 16. Oktober in einer Ausstellung zu sehen.

Foto Gruppenbild: Olaf Herzog

Fortbildungen in den kommenden Monaten

In den kommenden Monaten organisiert die Schulstiftung wieder spannende Fortbildungen.

Gut vernetzt in der Schulseelsorge – Vernetzungstreffen der Schulseelsorgenden

Viel ist in der Welt und in der schulpastoralen Arbeit am Schulstandort geschehen, seit dem ersten Vernetzungstreffen im September 2024. Die Fortbildung „Gut vernetzt in der Schulseelsorge“ soll abermals unterstützend wirken bei all den Tätigkeiten in der und für die Schulgemeinschaft. Es schafft Gelegenheiten für Begegnung, für Beratung, Reflexion – und kreative Gedanken!

Check-In – Onboarding für neu eingestellte Kolleginnen und Kollegen

Für uns als Schulträger ist der persönliche Kontakt zu allen Mitarbeitenden wichtig – ganz gleich, ob Sie neu bei uns anfangen oder schon seit längerer Zeit Teil der Schulstiftungsgemeinschaft sind, ob Sie Ihre erste Stelle als Lehrkraft antreten oder mit viel Erfahrung an eine unserer Schulen wechseln.

Unser Check-in lädt Sie ein, im Schulalltag kurz innezuhalten und den Blick sowohl auf sich selbst als Person als auch auf Ihre Rolle als Lehrkraft zu richten. Dabei möchten wir auch Raum geben, darüber nachzudenken, was es bedeutet, Lehrkraft an einer Stiftungsschule zu sein. Selbstverständlich bleibt genügend Zeit für Ihre Fragen und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.

Als kirchlicher Schulträger ist die Sensibilisierung für einen grenzachtenden Umgang miteinander wesentlicher Bestandteil des Schulstiftungsprofils. Die Schulstiftung macht ihre Standards durch ein Schutzkonzept und einen Verhaltenskodex nach innen und nach außen transparent und trägt so dazu bei, dass Kinder und Jugendliche sicherer vor sexualisierter Gewalt sein können. Mit theoretischen Inputs und praktischen Phasen wollen wir Sie auch in diesem Themenfeld stärken, sodass Sie Sensibilität und Handlungssicherheit gewinnen können.

Termin 1: 21.10. – 23.10. 2026

Termin 2: 10.11. – 12.11. 2026

Referent(en): Susanne Fischer, Beauftragte für Prävention und Intervention der Schulstiftung

Patrick Hand, Fortbildungsreferent der Schulstiftung

Christoph Klüppel, Referat für Grundsatzfragen und Fortbildung

Tagungsleitung: Miriam Link

Veranstaltungsort: Geistliches Zentrum St. Peter