FORUM.direkt (12/25)

Schulstiftung Freiburg Plätzchenbar

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum Jahresende spürt man oft, wie viel in den vergangenen Monaten tatsächlich passiert ist – meist mehr, als man im Alltag bemerkt. Wenn ich auf 2025 zurückschaue, dann sehe ich vor allem viele Momente, in denen sich unsere Stiftungsschulen gemeinsam weiterentwickelt haben.

So war die Einweihung des Neubaus der St. Ursula Schulen in der Wiehre in Freiburg ein echtes Highlight am Ende dieses Jahres: ein Gebäude voller Möglichkeiten, das zeigt, wie wir Schule heute und morgen denken wollen.

Ebenso erfreulich ist, dass unser Digitalisierungsprojekt EDU360° nun richtig Gestalt annimmt. Das Rollout an den vier Pilotschulen ist geglückt – Lehrkräfte und bald auch die Schülerinnen und Schüler gehen die nächsten Schritte nun ganz praktisch. Ein großer Dank an alle, die hier so viel Geduld und Energie investiert haben.

Ein Höhepunkt in diesem Jahr war sicherlich auch unser zweitägiger Bildungskongress zur Dalton-Pädagogik. Viele von Ihnen waren dabei, haben diskutiert, ausprobiert, hinterfragt – und einige Schulen machen sich nun bereits konkret auf den Weg.

Auch Bewährtes ist weitergewachsen: Projekte wie fair.nah.logisch.–pädagogisch wurden fortgeführt, und mit unserem „Onboarding-Konzept“ konnten wir den Einstieg für unsere neuen Kolleginnen und Kollegen neu gestalten.

Zu vielen dieser Themen finden Sie in diesem Newsletter vertiefende Artikel – vielleicht eine gute Gelegenheit, beim Lesen selbst noch einmal auf Ihr Jahr zurückzublicken.

Was mich persönlich besonders freut: Egal ob Neubau, Digitalisierung, Pädagogik oder organisatorische Fragen – überall spüre ich Ihre Bereitschaft, Schule aktiv zu gestalten. Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken. Ohne Ihren täglichen Einsatz wäre all das nur graue Theorie.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine erholsame Weihnachtszeit, viele ruhige Momente und einen guten Start in ein gesundes neues Jahr 2025.

Viele Grüße
Patrick Krug

Erste Schulkunst-Ausstellung in den Geschäftsräumen der Schulstiftung eröffnet

Was für ein schöner Nachmittag: In unserer Geschäftsstelle wurde zum ersten Mal von Stiftungsdirektor Patrick Krug eine Schulkunst-Ausstellung eröffnet. Den Auftakt machten die Schülerinnen und Schüler der St. Raphael Schulen Heidelberg, die uns einen Einblick in ihre künstlerische Arbeit gegeben haben.

Besonders spannend war zu sehen, wie sehr ihre Arbeiten unseren sonst eher schlichten Flur verändern. Aus einem langen weißen Gang wurde ein Ort, an dem man stehen bleibt und hinschaut. Picassos Satz, dass Kunst den Staub des Alltags abwaschen kann, passte gestern wirklich gut.

Viele der Schülerinnen und Schüler waren zum ersten Mal in der Geschäftsstelle und konnten so auch einen Blick hinter die Kulissen werfen – in den „Maschinenraum“ ihrer Schule, in dem vieles passiert, was im Schulalltag oft gar nicht sichtbar ist. Umso schöner, dass ihre Kunst nun für eine Weile Teil dieses Ortes ist.

Die Ausstellung zeigt, wie viel kreative Arbeit an unseren 14 Schulstandorten entsteht. Und es ist klar: Diese erste Ausstellung soll nicht die letzte bleiben.

Vielen Dank an die Schülerinnen und Schüler aus Heidelberg und an die Lehrkräfte, die das Projekt möglich gemacht haben.

Diese Ausstellung soll nicht einmalig bleiben: Deshalb melden Sie sich gerne, wenn Sie sich vorstellen können, im kommenden Schuljahr die Räume der Geschäftsstelle mit Kunstwerken unterschiedlicher Klassen und Techniken zu verschönern.

Drei Fragen an Christiane Thomae...

…Sie ist seit diesem Schuljahr neue Schulleiterin am Gymnasium St. Paulusheim in Bruchsal

1. Die ersten Wochen am St. Paulusheim liegen hinter Ihnen – was war Ihr schönster Moment bisher?

Es gab nicht nur einen schönsten Moment – die ersten Wochen waren voller besonderer Begegnungen. Besonders berührt hat mich die große Herzlichkeit, mit der mir alle am Paulusheim begegnet sind. Ein ganz persönlicher Höhepunkt war die Einschulung unserer neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, bei der ich jedes Kind einzeln willkommen heißen durfte. Ebenso eindrucksvoll war die gemeinsame Wallfahrt in der ersten Schulwoche – mit allen Kolleginnen und Kollegen und fast 800 Schülerinnen und Schülern unterwegs zu sein, war ein starkes Zeichen für die Gemeinschaft, die dieses Haus trägt – eine „Schulfamilie“ eben.

2. Wenn Sie mit einem Fingerschnippen eine Sache an Schule ändern könnten – welche wäre das?

Ich würde mir wünschen, dass Schule noch mehr Zeit für Beziehung, Begegnung und gemeinsames Lernen hat – und zwar im Miteinander von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern. Es braucht Freiräume, in denen Kinder und Jugendliche entdecken, staunen und eigene Ideen umsetzen können. Und es braucht Gelegenheiten, Selbstwirksamkeit zu erleben – im Kleinen wie im Großen. Wenn alle individuell und gemeinsam an Projekten arbeiten und spüren, was wir zusammen schaffen können, entsteht echte Freude am Lernen und ein starkes Wir-Gefühl.

3. Welchen Satz möchten Sie im Lehrerzimmer auf gar keinen Fall hören – und welchen umso lieber?

Nicht hören möchte ich: „Das geht nicht – das haben wir schon immer so gemacht.“ Das St. Paulusheim ist ein traditionsreiches Haus – und gerade darin liegen Segen und Herausforderung zugleich. Ich wünsche mir, dass wir den Mut haben, Neues zu wagen, auch wenn nicht alles sofort gelingt. Besonders in der digitalen Welt sehe ich große Chancen, Bewährtes mit Innovativem zu verbinden. Am liebsten höre ich daher: „Lass es uns ausprobieren – vielleicht wird es richtig gut!“

Schulstiftung Freiburg Thomae

Meet the Daltons

Was für ein Erfolg: Beim Schulentwicklungsprozess „Meet the Daltons“ trafen sich am Samstag fast alle unsere Schulen in der St. Landolin Schule in Ettenheim. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte konnten hautnah erleben, wie Dalton-Pädagogik im Schulalltag funktioniert.

Hier übernehmen Kinder und Jugendliche Verantwortung für ihr eigenes Lernen. Sie entscheiden über Tempo, Reihenfolge und Wege, lernen füreinander da zu sein – durch Peer-Learning, Projekte und Kooperation.

Ein herzliches Dankeschön geht an die fantastische Delegation des Dalton-Gymnasiums in Alsdorf sowie an Frau Prof. Dr. Sliwka für ihre inspirierenden Impulse zum Thema „Deeper Learning“.

Es war wunderbar zu spüren, wie stark die Stiftungsgemeinschaft ist und welche Synergien entstehen, wenn viele zusammenkommen.

Videobeitrag auf LinkedIn

Dalton-Pädagogik: Zwei Schulen machen sich auf den Weg - ein Gespräch über die ersten Schritte...

… mit Raphael Schlotter, Schulleiter an den St. Ursula Schulen Freiburg-Wiehre und Antonia Falk, Schulleiterin an den Klosterschulen Unserer Lieben Frau in Offenburg.
Wie ging es nach dem Dalton-Kongress für Ihre Schule weiter?

Raphael Schlotter: Der Dalton-Kongress war für unser Kollegium ein wichtiger Impulsgeber – ebenso wichtig war jedoch die Phase danach. In den rund anderthalb Wochen zwischen Kongress und GLK haben wir bewusst Raum für Austausch, Reflexion und Klärung geschaffen.
In den großen Pausen installierten wir im Lehrerzimmer das „blaue Sofa“ – ein niedrigschwelliges Gesprächsangebot, das intensiv genutzt wurde. Ergänzend dazu gab es eine Stellwand mit Moderationskärtchen, auf der Fragen, Anmerkungen und Rückmeldungen gesammelt werden konnten.
Transparenz spielte dabei eine zentrale Rolle: Lernpläne sowie Rückmeldungen von Eltern zum Kongress wurden ausgehängt und für alle zugänglich gemacht. Auf dieser Grundlage wurde eine Beschlussvorlage erarbeitet. Zudem fand in einer großen Pause eine Mini-Dienstbesprechung statt, um letzte offene Fragen gemeinsam zu klären und ein gemeinsames Verständnis sicherzustellen.

Antonia Falk: Bereits seit dem letzten Schuljahr ist personalisiertes Lernen ein Thema in unserem Kollegium. Zur Vorbereitung auf den Kongress in Ettenheim hat unsere Schulentwicklungsgruppe dem Kollegium in einem offenen Austausch die Möglichkeit geboten, sich über die Grundideen von Dalton zu informieren und darüber ins Gespräch zu kommen. Der Kongress mit den Möglichkeiten des Kontakts zu Schülerinnen und Kollegen und Kolleginnen der Schule in Alsdorf, aber auch zu anderen Kollegien der Stiftungsgemeinschaft, ließ aus Ideen bereits Vorstellungen werden. In den Wochen danach stand unsere Schulentwicklungsgruppe, ähnlich wie Herr Schlotter schon erzählt hat, in einer Info-Lounge im Lehrerzimmer zu Gesprächsangebote für Informationen oder Nachfragen bereit.
Darüber hinaus haben wir einen weiteren Nachmittag mit Moderation organisiert, an dem die Kolleginnen und Kollegen erneut Fragen stellen, aber auch Befürchtungen äußern konnten. Ziel war, dass alle eine fundierte Meinung bilden konnten.

Welche Schritte sind Sie in der GLK gegangen?

Raphael Schlotter: In der GLK wurden die Ergebnisse aus der Vorbereitungsphase gebündelt und gemeinsam weitergeführt. Die erarbeitete Beschlussvorlage wurde vorgestellt, diskutiert und weiter präzisiert. Ein wichtiger Bestandteil war zudem die Information durch die Schülersprecherin, die die Perspektive der Schülerschaft eingebracht und zentrale Rückmeldungen zusammengefasst hat. Dadurch wurde deutlich, dass die Weiterentwicklung nicht nur aus pädagogischer Sicht, sondern auch im Dialog mit den Lernenden gedacht wird. Die Abstimmung wurde digital mit Microsoft Forms durchgeführt.

Antonia Falk: Im Anschluss an den Austausch erarbeiteten die Schulentwicklungsgruppe und die Schulleitung gemeinsam eine tragfähige Beschlussvorlage, die möglichst alle Themen der Austausche berücksichtigt und auch die Schülerinnen in den Blick nimmt. In der GLK selbst war nochmal Raum für einen kurzen Austausch des Kollegium und letzte Fragen und die Abstimmung erfolgte anonym über vorbereitete Stimmzettel.

Warum ist es Ihnen wichtig, einen gemeinsamen Weg mit anderen Schulen zu gehen?

Raphael Schlotter: Die Vernetzung mit den anderen Stiftungsschulen ist für uns ein zentraler Erfolgsfaktor. Sie ermöglicht den Austausch von Best Practices und bewährten Konzepten, vermeidet parallele Einzelentwicklungen und fördert eine konzeptionell abgestimmte Weiterentwicklung. Durch den Austausch von Lernplänen und Erfahrungen entsteht eine spürbare Arbeitserleichterung für alle Beteiligten. Gleichzeitig profitieren wir von unterschiedlichen Perspektiven und können unsere eigenen Ansätze kontinuierlich reflektieren und verbessern.

Antonia Falk: Auch für unser Kollegium war die Aussicht auf Vernetzung mit anderen Stiftungsschulen einer der wichtigsten Aspekte für das recht eindeutige Abstimmungsergebnis. Der Austausch mit anderen Kollegien über verschiedene Gremien und Fachschaften ermöglicht Synergien, die den Lehrkräften und Schülerinnen zu Gute kommen. Austausch von Materialien, Arbeitserleichterungen und Reflexion der eigenen Perspektive hat Herr Schlotter bereits erwähnt. Ich möchte unbedingt den positiven Aspekt hinzufügen, der durch Arbeiten in einer Gemeinschaft mit selbem Ziel entsteht und so beflügeln kann.

Warum sind Ihrer Meinung nach gemeinsame Standards wichtig?

Raphael Schlotter: Gemeinsame Standards sind die Voraussetzung für einen tragfähigen Austausch zwischen den Stiftungsschulen. Sie schaffen Vergleichbarkeit, Verlässlichkeit und Transparenz. Vor allem dienen sie der Qualitätssicherung: Gute Ideen, Materialien und Konzepte können nur dann sinnvoll geteilt und weiterentwickelt werden, wenn ein gemeinsames Verständnis von Qualität und Zielsetzung besteht. Auf dieser Basis wird die Zusammenarbeit zwischen den Stiftungsschulen nicht nur möglich, sondern nachhaltig wirksam.

Antonia Falk: Die Zusammenarbeit mit anderen Schulen kann nur gelingen, wenn sich alle auf gewisse Mindeststandards einigen. So ist es möglich, wie Herr Schlotter schon meinte, dass Fachschaften und andere Gruppierungen schulübergreifend Unterrichtsumsetzungen teilen und dann auf die jeweils eigenen Bedürfnisse anpassen und weiterentwickeln können. Auf diese Weise lassent sich ein großer Pool an Lernplänen und Materialien erstellen und darüber hinaus Informationen und Erfahrungen austauschen.

Einweihung des Neubaus in den St. Ursula Schulen Wiehre

Mit dem Segen von Erzbischof Stephan Burger wurde der neue Gebäudekomplex der St.-Ursula-Schulen feierlich eröffnet. Bereits seit Herbst lernen und arbeiten hier 520 Schülerinnen und Schüler sowie 50 Lehrkräfte – nun offiziell in einem modernen, zukunftsfähigen Schulhaus.

Der Neubau wurde notwendig, da eine Sanierung des Altgebäudes wirtschaftlich nicht vertretbar gewesen wäre. Nach zwei Jahren Bauzeit bietet das neue Schulgebäude auf rund 3.800 m² Platz für 15 Klassenzimmer, 9 Fachräume und 5 Lernzonen – optimale Bedingungen für einen zeitgemäßen Unterricht.

„Da könnt Ihr im Plenum arbeiten, Euch in Gruppen zurückziehen, ausprobieren, austauschen – so wie moderner Unterricht heute eben aussieht“, betonte Patrick Krug, Direktor der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg, beim Festakt.

Ein Highlight ist die neue Kapelle am Eingang, gestaltet mit Elementen der historischen Bleiglasfenster aus der früheren Kapelle. Sie erinnert an die lange Tradition der Schule und bietet zugleich einen ruhigen spirituellen Ort im Schulalltag.

Der Neubau, finanziert von der Erzdiözese Freiburg, steht zudem für Nachhaltigkeit:
– Pelletheizung
– Große PV-Anlage
– Gründach & Regenrückhaltung
– Moderne LED-Technik

Über 30 Firmen und rund 160 Handwerkerinnen und Handwerker waren am Bau beteiligt.

Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns über ein Gebäude, in dem junge Menschen wachsen, sich entfalten und ihren eigenen Weg finden können.

Check-in: das neue Konzept beim Onboarding in St. Peter

Wie bisher haben wir auch dieses Jahr unsere Onboarding-Seminare für die neu eingestellten Kolleginnen und Kollegen in St. Peter durchgeführt. Mit dem Geistlichen Zentrum St. Peter besteht eine langjährige und gute Zusammenarbeit – das Haus trägt positiv zur fokussierten Stimmung und zum Gelingen der Tagungen bei.

Dieses Jahr gab es gleich mehrere Premieren. Neu in diesem Jahr ist das gesamte Konzept der Onboarding-Tagung mit dem Titel „Check-in“, es kombiniert Ziele und Inhalte der früheren Tagungen „Segel setzen“ und der Präventionsfortbildung “Grenzen achten”. Neu ist auch der Referenten-Pool, der ganz bewusst auf Personen aus der Schulstiftungsgemeinschaft setzt: Die Fortbildungsreferentin (Miriam Link) leitete die Tagung organisatorisch, die inhaltlichen Einheiten wurden aus den Teams für Fortbildung und Grundsatzfragen (Christoph Klüppel) sowie Prävention gegen sexualisierte Gewalt (Susanne Fischer) gestaltet. Wichtig bei der Neukonzeption des Onboardings war, die Schulstiftung mit und durch Personen kennenzulernen, die sich innerhalb der Organisation bewegen und authentisch für alle Fragen zum neuen Arbeitgeber ansprechbar sind. Eine weitere kleine Premiere ist die Bereitstellung von FAQs für neu eingestellte Kolleginnen und Kollegen, die mit über 50 Fragen und Antworten zu den häufigsten und typischen Themen des Anfangs aufklären wollen – von A wie Angebote zu Beratung oder Lehrergesundheit, über Digitalisierung, Hansefit, Prävention und Stiftungsrad, bis Z wie Familienzuschlag und Kinderzulage.

Das sind die Ziele und Inhalte von Check-in im Überblick:

Ziele:

Verbindung von klassischem Onboarding mit der verpflichtenden Fortbildung zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt.

• Onboarding: Einführung in die Strukturen, die Ziele und die Geschichte der Schulstiftung als Schulträgerin. Kennenlernen des Leitbilds als Orientierung sowie des christlichen Profils als verbindendes und grundlegendes Element einer Schulstiftungspädagogik.

• Persönlicher Austausch und Vernetzung mit anderen neuen Kolleginnen und Kollegen an Stiftungsschulen – an einem besonderen Ort.

• Möglichkeit zur Reflexion der eigenen Profession und Rolle als Lehrkraft an einer christlichen Schule.

• Prävention: Sensibilisierung für einen grenzachtenden Umgang sowie Stärkung der Handlungssicherheit: Wie gehe ich damit um, wenn ein Schüler/eine Schülerin mir Erlebnisse sexualisierter Grenzverletzungen oder Gewalt anvertraut?

• Kennenlernen des institutionellen Schutzkonzepts und des Verhaltenskodex: Die Schulstiftung macht ihre Standards durch ein Schutzkonzept und einen Verhaltenskodex nach innen und nach außen transparent und trägt so dazu bei, dass Kinder und Jugendliche sicherer vor sexualisierter Gewalt sein können.

• Verknüpfung von Theorie und Praxis im Hinblick auf den konkreten Schulalltag: gelebte Präventionskonzepte an unseren Stiftungsschulen.

Und das sagen die neuen Kolleginnen und Kollegen:

„Ich habe die Arbeit mit dem Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) als sehr intensiv und gewinnbringend erlebt, für mich ein Highlight.“
„Der Präventionsteil war für mich sehr anregend und intensiv.“
„Die Kursleitung war großartig, souverän, immer freundlich und zugewandt.“
„Ich habe die Gemeinschaft in der Schulstiftung erlebt und fühle: Ich bin jetzt Teil dieser Gemeinschaft!“
„Die Morgenimpulse und die Abendmeditationen haben mir gutgetan.“
„Ich bin sehr dankbar für den Raum und die Zeit in St. Peter.“
„Das Kloster zu erleben – durch die Führung und die Kloster (W)Orte – war für mich besonders.“
„Insgesamt spüre ich große Wertschätzung der Schulstiftung gegenüber neuen Kolleginnen und Kollegen.“
„Der Check-in hat mich an Oasentage erinnert: So, wie hier gearbeitet wird, das ist für mich Kirche.“
„Jetzt fühle ich mich als Teil der Stiftungsgemeinschaft.“

Beauftragung drei neuer Schulseelsorgenden

Ende Oktober wurden im Freiburger Münster 17 neue Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger durch Weihbischof Dr. Christian Würtz im Namen von Erzbischof Stephan Burger beauftragt – darunter auch drei Lehrkräfte der Schulstiftung Freiburg: Sebastian Müller vom Gymnasium St. Paulusheim in Bruchsal, Johannes Veith von der St. Landolin-Schule in Ettenheim sowie Marlene Zimmerer von der Liebfrauenschule in Sigmaringen.
Insgesamt gibt es an den Schulen der Schulstiftung nun 15 Schulseelsorgende.
Mit der Beauftragung übernehmen sie einen besonderen Dienst an ihren Schulen: Sie begleiten Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen sowie Eltern in Fragen des Glaubens, der Hoffnung und des Zusammenhalts.
Weihbischof Würtz erinnerte in seiner Predigt daran, dass Schulseelsorgende die frohe Botschaft Christi an ihre Schulen tragen:
„Denn diese Botschaft ist ja keine andere, dass Jesus Christus jeden einzelnen liebt. Papst Franziskus hat die Botschaft so auf den Punkt gebracht: ‚Jesus Christus liebt dich, er hat sein Leben hingegeben, um dich zu retten, und jetzt ist er jeden Tag lebendig an deiner Seite, um dich zu erleuchten, zu stärken und zu befreien.‘ Diese Botschaft dürfen Sie nun weitergeben – nicht nur durch Worte, sondern auf viele andere Weisen, wenn Sie, Freude und Hoffnung, Trauer und Angst‘ mit den Menschen an der Schule teilen.“
Wir freuen uns mit unseren drei neuen Schulseelsorgenden über die Beauftragung und danken ihnen herzlich für ihr Engagement, Glauben und Leben an unseren Schulen erfahrbar zu machen.

Bildquelle: Erzdiözese Freiburg