Jeden Tag Fleisch? Für viele ganz normal – für einige unserer Schulen in der Fastenzeit ein Anlass, genauer hinzuschauen.
Die Fastenzeit ist zwar schon ein paar Wochen vorbei, aber die Aktion „40 Tage weniger“ im Rahmen des Klimafastens wirkt an vielen Stellen noch nach.
Mit der Aktion hat die Stabsstelle Schöpfung und Umwelt der Erzdiözese Freiburg gemeinsam mit dem Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg kirchliche Einrichtungen dazu angeregt, das Fleischangebot während der Fastenzeit bewusster zu gestalten. 36 Einrichtungen waren in diesem Jahr dabei, darunter auch sieben Schulen der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg.
Hier ein kleiner Ausschnitt:
Am Kolleg St. Sebastian in Stegen wurde das Thema sehr konkret: In der Mensa konnten die Schülerinnen und Schüler vegetarische Gerichte ausprobieren. Für jedes vegetarische Essen gab es einen Stempel. War die Karte voll, landete sie in der Verlosung – mit der Chance auf Europapark-Tickets oder andere Preise. Und wer öfter mitgemacht hat, hatte entsprechend bessere Chancen.
Gleichzeitig war das Klimamobil zu Besuch und hat in Workshops gezeigt, was nachhaltiger Konsum im Alltag bedeutet – nicht nur beim Essen, sondern auch bei Themen wie Kleidung oder Verpackung.
An der Klosterschule Unserer Lieben Frau in Offenburg haben sich ebenfalls viele aus der Schulgemeinschaft beteiligt. In der Mensa gab es jede Woche neue Plakate, gestaltet von verschiedenen Klassen und Fachschaften – mit Infos, Fragen und kleinen Impulsen rund um das Thema Fleischkonsum. Außerdem gab es einen festen vegetarischen Tag in der Mensa.
Was bei „40 Tage weniger“ entstanden ist, sind vor allem Gespräche, neue Perspektiven – und bei einigen sicherlich auch veränderte (Ess-)Gewohnheiten.



