Zwei Lehrkräfte der Schulstiftung erhielten ihre Missio canonica.

Schulstiftung Freiburg missio26

Im Freiburger Münster sind in der vergangenen Woche Elisabeth Gawel (Liebfrauenschule Sigmaringen) und Julia Mattes (St. Ursula-Schulen Villingen-Schwenningen) offiziell für den katholischen Religionsunterricht beauftragt worden. Gemeinsam mit 63 weiteren Religionslehrerinnen und Religionslehrern erhielten sie im Rahmen einer feierlichen Eucharistiefeier die Missio canonica.

Die Urkunden überreichte Weihbischof Peter Birkhofer. Mit der Missio canonica wird die kirchliche Sendung erteilt, katholischen Religionsunterricht zu erteilen.

In seiner Predigt hob der Weihbischof hervor, dass Religionsunterricht jungen Menschen einen Zugang zur Welt eröffne, der über das rein Sichtbare hinausgehe. Er helfe dabei, Zusammenhänge zu erkennen und im Glauben Orientierung und Halt zu finden. Besonders betonte er dabei die Bedeutung Jesu Christi als Mitte und Grundlage dieses Verstehens.

Auch die Leiterin der Hauptabteilung Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat, Susanne Orth, dankte den Lehrkräften für ihren Einsatz. Schule habe gerade in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz eine besondere Verantwortung: Sie müsse Räume für Beziehung, Verlässlichkeit und gemeinsames Lernen eröffnen. Der Religionsunterricht leiste dabei einen wichtigen Beitrag, indem er jungen Menschen Sinn, Hoffnung und ein Bewusstsein für die Würde jedes Menschen vermittelt.