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Eine Umwelt im FORUM

FORUM 66

[+] 3. Platz beim Umweltpreis 2016 der Erzdiözese Freiburg
von Erzbischof Stephan Burger
Aus der Laudatio von Erzbischof Stephan Burger am 18.01.2017:

Grund für den 3. Preis 2016 ist der Aktionstag „Wir fair-ändern die Welt“ vom 29. April 2016. Schulstiftung und Vorbereitungsteam waren und sind überzeugt, dass es lohnt, die vielen Engagierten zusammenzubringen und voneinander zu lernen. Bewusst haben Sie aber auch grundsätzliche Fragen gestellt: Wo stehen die Stiftungsschulen in der kommenden „Fair-trade-Diözese?“ oder „Welcher Auftrag erwächst für die Schulstiftung aus „Laudato si?“ Dazu haben Sie eine große Zahl von Experten eingeladen. Zuallererst lhre engagierten Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer. Damit diese zusätzlich fachlich fit und sich mit Sachverstand in die Debatte einbringen konnten, haben Sie für die 17 Workshops namhafte Partner engagiert und gewonnen.
Die hohe Auszeichnung ergeht nicht nur für den hervorragenden Aktionstag, sondern auch dafür, dass dieser Tag bewusst als Auftakt angelegt und gestaltet war. Es soll also tatsächlich weiter gehen. Sie werden dran bleiben!
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FORUM 64

[+] Erstes Treffen der EMAS-Schulen der Schulstiftung
von Lara Muttar und Siegfried Oesterle
In diesem Schuljahr fand zum ersten Mal ein Treffen der beiden EMAS-Schulen der Schulstiftung statt. Das Mannheimer Ursulinen-Gymnasium wurde 2014 als Umweltschule nach EMAS zertifiziert, während das Karlsruher St.-Dominikus-Gymnasium diese Auszeichnung nun schon seit zwölf Jahren innehat. Da Umweltengagement als langzeitiges Projekt immer auch vom gegenseitigen Austausch lebt, kam die Idee auf, ein Treffen der beiden Schulen sowohl zur Information über Ideen zu Aktionen oder Langzeitprojekten als auch zum Gewinnen von neuem Wissen und neuer Ansichten zu organisieren. Und so machten sich am 17. November 2015 40 Schülerinnen und Schüler des Ursulinen- Gymnasiums, allesamt aktiv im Bereich des Umweltschutzes, zusammen mit den zwei betreuenden Lehrkräften Umweltbeauftragte Frau Oettinger und Frau Storz, dem Umweltbeauftragten Herrn Dr. Roth und der Schulleiterin Frau Grimm auf den Weg nach Karlsruhe.
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[+] Unfair? Kommt nicht in die Tüte!
von Felix Flaig
Schulen der Erzdiözese machen sich mit kreativen Projekten für faire Lebensweise stark

Warum in den Eine-Welt-Laden gehen, wenn der auch nach Hause kommen kann? Ungefähr so könnte das Motto hinter einem Projekt lauten, das Schüler der Sankt Ursula Schulen in Villingen entwickelt haben: einen Lieferservice für fair gehandelte Produkte. Diese werden im schuleigenen Weltladen schon lange angeboten. In jeder großen Pause und Mittagspause gibt es dort unter anderem Schokolade, Orangensaft und Schulhefte zu kaufen. „Und jetzt war unser Ziel, wie wäre es denn, wenn auch die Eltern und andere Leute die Chance hätten, bei uns einzukaufen“, erklärt Justus Kneißle, der die zehnte Klasse besucht. So kam die Idee, den Kunden fair gehandelte Waren in einer Tüte bis vor die Haustüre zu bringen. Die „Fair-Trade-Tüte“ war geboren. Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Kunden können auf einer Website im Internet ihre Tüte befüllen, bekommen diese von Schülern per Fahrrad geliefert und bezahlen an der Haustüre. Dahinter steckt aber eine ganze Menge Arbeit, die seit September 2014 eine kleine Schülerfirma beschäftigt. Justus Kneißle ist dort Geschäftsführer und koordiniert mehrere Abteilungen. Geht eine Bestellung über die Website ein, wird sie vom Service aufgenommen, der gleichzeitig die Kunden betreut und sich um die Auslieferung kümmert. Momentan funktioniert das nur in Regionen, die die Schüler mit dem Fahrrad auch erreichen können. In der Abteilung „Einkauf-Lager-Versandabfertigung“ werden die „Fair- Trade-Tüten“ zuvor verpackt. Damit am Ende die Kasse stimmt, kümmert sich zusätzlich ein Team um die Finanzen und eine Marketing-Gruppe versucht, neue Kunden zu akquirieren. Insgesamt arbeiten an der Firma etwa 30 Schüler und zwei Lehrer mit.
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[+] Wir „fairändern“ die Welt
von Elisabeth Storz und Stefan Storz
Dankbarer Rückblick auf eine lebendige Schülertagung

So etwas erlebt man nicht allzu oft als Lehrer: 200 Schülerinnen und Schüler, die am Freitagnachmittag bis 17 Uhr intensiv bis zur letzten Minute und mit großer Begeisterung in insgesamt 17 Arbeitsgruppen ein selbst gewähltes Thema miteinander diskutieren und gemeinsame Lösungswege aufzeigen. Für uns als Mitglieder des Vorbereitungsteams waren die engagierte Beteiligung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer und der gelungene Ablauf des ganzen Tages ein sehr ermutigendes Erlebnis und auch ein wichtiger Schritt zur Erfüllung eines lang gehegten Wunsches: Die Aktivitäten im Bereich Eine-Welt-Arbeit von Schülergruppen und AGs an den Stiftungsschulen miteinander zu vernetzen, neue Anregungen und Ideen im Austausch miteinander zu entwickeln, neue Impulse und Knowhow von Experten zu bekommen, aber auch Wünsche und Utopien für die eigene Schule und die Schulstiftung zu entwickeln, zu formulieren und an die richtigen Adressaten zu übergeben und nicht zuletzt Motivation für das eigene Engagement in den Schulen zu bekommen. Dies alles waren Vorstellungen, mit denen wir in die Planung der Schülertagung gegangen waren, und wir sind nicht enttäuscht worden, sondern haben Ermutigung erfahren, an dem Thema, das wesentlich zum Profil der Schulstiftung gehört, weiterzuarbeiten. Ermutigend war, wie die Schülerinnen und Schüler bereits zum Auftakt am Morgen ihre vielfältigen Aktivitäten aus den Bereichen Eine-Welt und Nachhaltigkeit vorstellten. Ermutigend, wie sie die erschreckenden Beobachtungen zum Thema Kinderarbeit des Hauptreferenten Benjamin Pütter vom Kindermissionswerk aufgegriffen und Ideen entwickelt haben, was in ihrem Lebensumfeld verbessert werden könnte. Ermutigend, wie sie die Anregungen der 15 Workshops im Anschluss an den Vortrag aufgegriffen und diskutiert haben. Ermutigend, wie die begleitenden Kolleginnen und Kollegen die Arbeitsphasen unterstützt haben und wie intensiv sie die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung genutzt haben. Und nicht zuletzt war ermutigend, wie der Geschäftsführer des Diözesanrates, Martin Müller, das Engagement der Schülerinnen und Schüler in den Schulen der Schulstiftung als Ansporn und Vorbild für den von der Erzdiözese Freiburg beschrittenen Weg zur Fair-Trade-Diözese lobte.
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FORUM 63

[+] Die Welt fair-ändern!
von Joachim Nebel
Ankündigung: Tagung zum Fairen Wirtschaften für Eine-Welt-Gruppen und Interessierte am 29. April 2016 an der Heimschule Lender in Sasbach

Wenn wir berücksichtigen, dass der Mensch auch ein Geschöpf dieser Welt ist, das ein Recht auf Leben und Glück hat und das außerdem eine ganz besondere Würde besitzt, können wir es nicht unterlassen, die Auswirkungen der Umweltzerstörung, des aktuellen Entwicklungsmodells und der Wegwerfkultur auf das menschliche Leben zu betrachten.“ (Enzyklika Laudato si’ (24. Mai 2015), 43).
In unseren Schulen gibt es viele Gruppen, die sich für das Thema Gerechtigkeit im Hinblick auf die gemeinsame Umwelt und Chancengleichheit im Leben engagieren. Fairer Handel, Arbeitsgemeinschaften zum Umweltschutz, Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung, Solarvereine, ... sie alle setzen lokal um, wozu auch der Papst mit seiner Enzyklika Laudato si’ aufgerufen hat.
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FORUM 59

[+] Ökologie an den Schulen der Schulstiftung
von Ralph Schwörer
Ökologie, Artenvielfalt und Bewahrung der Schöpfung spielen eine große Rolle an den Schulen der Schulstiftung. An sehr vielen Standorten gibt es Umwelt- AGs und Seminarkurse zu Umweltthemen. Auf vielen Dächern findet man Solaranlagen, die zum Teil von den Schulen selbst finanziert wurden, z.B. durch Sponsorenläufe. Über viele Umweltaktionen und Umweltpreise, die die Schulen der Schulstiftung gewinnen konnten, wurde in den zurückliegenden Ausgaben von FORUM Schulstiftung berichtet.
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FORUM 58

[+] Ökologie an den Schulen der Schulstiftung
von Ralph Schwörer
Auch in diesem Schuljahr zeigten die Schulen der Schulstiftung wieder großes Engagement im Bereich der Ökologie. Drei Projekte sollen hier stellvertretend hervor gehoben werden:
  • Die Naturschutz AG der Heimschule St. Landolin in Ettenheim erreicht den 5. Platz beim diesjährigen Umweltpreis der Erzdiözese Freiburg.
  • Das Mädchengymnasium St. Dominikus in Karlsruhe wird als Energiebotschafter auf der Webseite des Bundespresseamtes vorgestellt.
  • Die St. Ursula Schulen in Villingen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ausgezeichnet als deutsche Klimaschutzschule der Monats März 2013.

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[+] Schüler der 6. Klassen der Liebfrauenschule laufen für Honduras
von Birgitta Fürst
Beim Solar- und Gerechtigkeitslauf der 6. Klassen der Realschule und des Gymnasiums der Liebfrauenschule wurden Spenden in Höhe von 1500 € erlaufen. So wurde die „Schul-SMS“, Selbstentfaltung (S), Mitempfinden (M) und Sorgsamkeit (S) in konkretes Handeln umgesetzt. Die Liebfrauenschule hat seit mehreren Jahren die Durchführung eines Solar- und Gerechtigkeitssporttages am Ende der Klassenstufe 6 in das Programm ihres Schulcurriculums aufgenommen. Die Verantwortlichen der Solar-AG und des Honduras- Projekts organisierten unter Mithilfe des Sportkollegiums einen ereignisreichen Tag. Alle 160 Schülerinnen und Schüler begannen den Schultag mit einem Film über die Nutzung alternativer Energien in und um Sigmaringen. Sie sollten sensibilisiert werden für Fragen des Klima- und Umweltschutzes, sowie für das Thema der Nachhaltigkeit. Eng damit verknüpft ist das Verständnis von Gerechtigkeit, vom Leben in „einer“ Welt. Dazu gab im Anschluss eine Powerpoint-Präsentation Einblicke in den Alltag der Kindertagesstätte „Christiane“, das Schulprojekt der Liebfrauenschule in Honduras. Den 6.Klässlern wurde an den schulischen und beruflichen Einrichtungen des Dorfes „El Paraiso“ gezeigt, wie die Kinder dort nach der Kindergartenzeit weiter Bildung und Ausbildung erhalten.
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FORUM 57

[+] Natur – Was sie ist und was sie wert ist
von Klaus Scherzinger
Welch Schauspiel! Aber ach! ein Schauspiel nur! Wo fass ich dich, unendliche Natur? Wer kennt sie nicht, Fausts berühmte Worte beim Anblick des Hexagramms, des Zeichens für den Makrokosmos, für das Ganze von Natur und Welt. Man könnte das, was Faust heimsucht und zu seinem nächtlichen Monolog motiviert, die große Forscher-Müdigkeit nennen. Viele, der Wissenschaft geweihte Jahre liegen hinter ihm, doch die ordnenden Gesetze und zugrunde liegenden Prinzipien dieses Ganzen hat er noch immer nicht durchschaut. Seitdem hat sich einiges getan. Die Entschlüsselung der Gesetze der Natur ist weiter fortgeschritten und die Manipulationsmöglichkeiten im Umgang mit ihr sind gestiegen. Die naturphilosophische Frage danach aber, was Natur eigentlich ist und die Frage nach ihrem moralischen Wert werden heute – 200 Wissenschaftsjahre nach Faust alias Goethe – noch genauso kontrovers diskutiert, wie damals. Ihre Beantwortung ist sogar noch dringlicher geworden. Der zunehmende Wille zur Bewältigung der ökologischen Krisen der Gegenwart würde sich um das letztlich entscheidende Orientierungswissen betrügen, würde er sich nicht auch – neben allen wirtschaftlichen, klimatischen, biologischen usw. Strategien, die er zur Rettung der Natur auf den Weg bringt – mit den Antworten auf diese beiden Fragen befassen. Nachfolgend sollen einige dieser Antworten – es sind die wohl prominentesten – vorgestellt und damit zugleich in die Naturphilosophie und Naturethik eingeführt werden.
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FORUM 54

[+] Ökologie an den Schulen der Schulstiftung
von Ralph Schwörer
  • Umweltpreis der Erzdiözese Freiburg 2010
  • Vier Schülerinnen des Freiburger St. Ursula Gymnasiums für ihr Engagement ausgezeichnet
  • Die Schulstiftung bezieht seit Januar Ökostrom bei der KSE

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FORUM 53

[+] Klima & Co – Wir machen mit!
von Louisa Nemes
Projekt des Seminarkurses Ökoaudit am St. Dominikus-Gymnasium Karlsruhe Der Seminarkurs Ökoaudit beschloss am Anfang des Schuljahres 2009/2010 am Wettbewerb Klima & Co teilzunehmen. Hier die Aufgabe des Wettbewerbs: Stellen Sie sich vor, Sie haben 50.000 Euro zur Verfügung und sollen damit den CO2-Ausstoß Ihrer Schule nachhaltig senken. Das Preisgeld wird von BP und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Verfügung gestellt.
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FORUM 50

[+] Der Klimawandel und seine Folgen aus der Perspektive der christlichen Ethik
von Bernd Uhl
Die Realität des Klimawandels „Sobald ihr im Westen Wolken aufsteigen seht, sagt ihr: Es gibt Regen. Und es kommt so. Und wenn der Südwind weht, dann sagt ihr: Es wird heiß. Und es trifft ein. Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels könnt ihr deuten. Warum könnt ihr dann die Zeichen dieser Zeit nicht deuten? Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil?“ (Lk 12,54-57).
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[+] Die Schulen der Schulstiftung widmen sich erfolgreich der Bewahrung der Schöpfung und werden mit mehreren Umweltpreisen ausgezeichnet
von Ralph Schwörer
Eine Initiative der St. Ursula-Schulen in Villingen wurde mit dem renommierten Aesculap-Umweltpreis ausgezeichnet. Beim Umweltpreis der Erzdiözese Freiburg waren wieder zwei Schulen der Schulstiftung ganz vorne mit dabei. Der Klimawandel-Aktionstag am St. Ursula-Gymnasium in Freiburg, der von Schülerinnen selbst organisiert war, wurde mit dem 2. Platz belohnt. Auf den 4. Platz kam die dauerhafte Verankerung von Umweltthemen im Regelunterricht am St. Dominikus-Gymnasium in Karlsruhe. Einen besonderen Erfolg konnte das St. Dominikus-Gymnasium in Karlsruhe beim bundesweiten Schulwettbewerb „Klima & Co“ verbuchen: Das Klimaschutzkonzept, das von der Klasse 10a im NwT-Unterricht zusammen mit Herrn Oesterle entworfen wurde, war bei den Finalisten der besten zehn Wettbewerbsbeiträge zum Bundessieger.
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FORUM 49

[+] Sonnenpellets heizen die Liebfrauenschule
von Ralph Schwörer
Am 18. April 2008 wurde in einer kleinen Feierstunde an der Liebfrauenschule in Sigmaringen die erste Holzpelletheizung der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg in Betrieb genommen. Damit beschreitet die Schulstiftung Neuland – zum einen mit dem Energieträger Holzpellets und zum anderen mit dem Abschluss eines Wärme-Contracting-Vertrages.
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FORUM 47

[+] Klasse 9a des St.-Dominikus-Gymnasiums gewinnt den 1. Preis beim Online-Quiz zum Thema Klimawandel
von Siegfried Oesterle
Beim Online-Klima-Quiz von WWF und BildungsCent e.V. hatten sich im März 2007 über 160 Schulen aus ganz Deutschland um eine Teilnahme beworben (www.bildungscent.de/klimaquiz.html). Unter den 32 ausgelosten Klassen – zwei aus jedem Bundesland - konnte auch die 9a des St.-Dominikus-Gymnasiums an diesem Quiz teilnehmen.
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FORUM 46

[+] Heimschule St. Landolin, Liebfrauenschule und St. Ursula-Schulen in Villingen gewinnen den zweiten, vierten und fünften Preis beim Umweltwettbewerb der Erzdiözese Freiburg (07/2007)
von Martin Sumbert
Es hat fast schon die Tradition: Auch bei der diesjährigen Verleihung des Umweltpreises der Erzdiözese Freiburg konnten unsere Stiftungsschulen wieder ganz vorne mitspielen. Mit höchst unterschiedlichen Projekten, die allesamt dem Ziel der Bewahrung der Schöpfung dienen, haben unsere Schulen drei der sieben zu vergebenden Preise gewonnen. Den zweiten, vierten und fünften Preis durften die Heimschule St. Landolin, die Liebfrauenschule und die St. Ursula-Schulen in Villingen von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch entgegen nehmen. Bistumsweit hatten 19 kirchliche Einrichtungen, Verbände und Gruppen am Umweltwettbewerb der Erzdiözese teilgenommen. Aus ihnen hatte eine Jury unter Vorsitz des Umweltbeauftragten Benedikt Schalk die Preisträger ermittelt.
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[+] Naturschutz auf dem Schulgelände – die schönste Art Wissen zu vermitteln und Schöpfung zu bewahren (07/2007)
von Olaf Deninger
Die Erhaltung sämtlicher genetischer Ressourcen wurde 1992 auf der „Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung“ (UNCED) in Rio de Janeiro als eine der wichtigsten Voraussetzungen für Nachhaltigkeit festgeschrieben. Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass heutige und kommende Generationen ihre Bedürfnisse nur dauerhaft befriedigen können, wenn möglichst viele Arten und Rassen, sowohl bei Nutztieren und -pflanzen, als auch bei wildlebenden Organismen, bewahrt werden. Der folgende Artikel soll zeigen, dass auch öffentliche Einrichtungen mit ihren Grünanlagen bei „richtiger“ Gestaltung und Pflege wichtige Beiträge zum Erhalt der mitteleuropäischen Artenvielfalt leisten können.
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[+] Aktion „Nicht ohne meinen Blauen Umweltengel“ wird mit dem 4. Preis ausgezeichnet (07/2007)
von Gerhard Stumpp
Die Solar- und Umwelt-AG der Liebfrauenschule Sigmaringen durfte am 31.1. 2007 aus den Händen von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch die Urkunde für den 4. Platz beim Umweltpreis 2006 der Erzdiözese Freiburg für die Aktion „Nicht ohne meinen Blauen Umweltengel“ in Empfang nehmen. Mit dieser Initiative wollte die Arbeitsgemeinschaft für den verstärkten Gebrauch von umweltfreundlichen Recyclingpapieren mit dem Blauen Umweltengel im Schulbereich werben.
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FORUM 44

[+] In Villingen scheint die Sonne auch für Ocongate (05/2006)
von Stefan Storz
Der Klimawandel schreitet unvermindert fort, mit drastischen Konsequenzen. Besonders macht sich das für die Ärmsten der Armen in den Entwicklungsländern bemerkbar.“ (Klaus Töpfer, Direktor des UN-Umweltprogramms) „Safe energy“ – mit diesem Slogan und einem verfremdeten Superman-Logo machte sich eine sehr ideenreiche und tatendurstige Natur-AG-Gruppe der St. Ursula-Schulen in Villingen vor vier Jahren daran, ihre Mitschüler für eine Idee zu begeistern: Es lohnt sich für die Umwelt, aber auch für die Schule selbst, auf den Umgang mit der Energie im Schulalltag zu achten.
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FORUM 42

[+] Sauberer Strom für die Schulen der Schulstiftung (Mai 2005)
von Martin Sumbert
Ein bedeutendes Anliegen unserer Schulen und der Schulstiftung ist die Verantwortung für die Schöpfung in unserer einen Welt. Diesem Auftrag kommen unsere Schulen in vielfältiger und unterschiedlicher Weise nach. Es ist somit konsequent und richtig, dass auch im Bereich der Stromversorgung Entscheidungen getroffen wurden, die uns dem Ziel, mit unseren endlichen Ressourcen schonend umzugehen und gleichzeitig das Klima zu schützen, näher bringen. Ab dem 1. Januar 2005 werden alle Schulen und Einrichtungen der Schulstiftung mit Strom versorgt, der ausschließlich aus regenerativen Energiequellen stammt oder aus Anlagen, die mit der Technik der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten, d.h. Anlagen, die eine Primärenergienutzung von bis zu 90% haben (herkömmliche Großkraftwerke haben einen Energienutzungsgrad von ca. 35 – 40%). Durch diese Art der Stromversorgung wird der CO2-Ausstoß unserer Schulen um jährlich ca. 1,25 Millionen Kilogramm reduziert.
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[+] Nachhaltigkeit im Bereich Energie - Umsetzungsmöglichkeiten am Beispiel Strom (Mai 2005)
von Ursula Sladek
Bürgerschaftliches Engagement und Verbrauchermacht spielen bei der Neugestaltung der Energiewirtschaft für eine zukunftsfähige Energieversorgung eine entscheidende Rolle. Der Umbau der Energiewirtschaft von zentralen, verschwenderischen und umweltzerstörenden Strukturen hin zu dezentralen, sparsamen und umweltfreundlichen Strukturen kann nur dann gelingen, wenn auf breiter Ebene gehandelt wird. Die Elektrizitätswerke Schönau, die als bürgereigenes Energieversorgungsunternehmen aus einer Bürgerinitiative nach der Katastrophe von Tschernobyl hervorgegangen sind, initiieren und unterstützen Aktivitäten der Bürger auf vielfältige Weise und bilden zusammen mit ihren Stromkunden und Stromproduzenten ein Netzwerk des Handelns. Jeder kann für diese wichtige Zukunftsaufgabe einen Beitrag leisten, der nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und Frieden in der Welt ist. Hintergründe Ausgehend von der Katastrophe im ukrainischen Tschernobyl im Jahr 1986 hatte sich in Schönau eine kleine Gruppe besorgter Eltern zusammengefunden, um zu überlegen, wie der Ausstieg aus der Atomenergie gefördert werden könnte. Dies ist übrigens auch noch heute nach dem Ausstiegsbeschluss der Regierung eine aktuelle Frage, denn je länger die bestehenden Atomkraftwerke – derzeit 19 Anlagen in Deutschland – am Netz bleiben, desto größer werden die radioaktiven Müllberge, die für mindestens 250.000 Jahre sicher deponiert werden müssen – das sind 10.000 betroffene Generationen.
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FORUM 37

[+] Heimschule St. Landolin, St. Dominikus-Gymnasium und Liebfrauenschule gewinnen den zweiten, dritten und vierten Preis beim Umweltwettbewerb der Erzdiözese Freiburg
von Martin Sumbert
Unter dem Motto "Das Handeln für die Zukunft der Schöpfung bedeutet, einen Beitrag zum Frieden leisten" verlieh der Freiburger Diözesanadministrator Dr. Paul Wehrle in der Katholischen Akademie in Freiburg die Umweltpreise der Erzdiözese Freiburg. Den zweiten, dritten und vierten Preis konnten die Heimschule St. Landolin, das St. Dominikus-Gymnasium und die Liebfrauenschule von Diözesanadministrator Dr. Paul Wehrle entgegennehmen. Alle drei Schulen haben in den letzten Jahren hervorragende Arbeit im Bereich des Umweltschutzes und der Energieeinsparung geleistet. Am Wettbewerb um den Umweltpreis 2002 der Erzdiözese hatten bistumsweit 16 kirchliche Einrichtungen, Verbände und Gruppen teilgenommen. Aus ihnen hatte eine fünfköpfige Jury unter Vorsitz des Umweltbeauftragten Benedikt Schalk die Preisträger ermittelt.
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[+] Solarenergienutzung an der Heimschule St. Landolin
von Martin Sumbert
Bei der Verleihung des Umweltpreises der Erzdiözese Freiburg wurde die Heimschule St. Landolin für die Solarenergienutzung mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Zu diesem großen Erfolg haben Schüler, Lehrer und Eltern der Heimschule durch ihr gemeinsames Engagement für den Aufbau unserer Photovoltaikanlage wesentlich beigetragen. Der Weg, eine anteilige Versorgung durch umweltfreundlichen Solarstrom zu erreichen, soll im Folgenden kurz dargestellt werden: (...)
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[+] Schule auf Umweltkurs - Umsetzung am St. Dominikus-Gymnasium Karlsruhe Die AG Energie und Umwelt
von Siegfried Oesterle
Seit 1999 betreut die AG Energie und Umwelt Maßnahmen zur Energieeinsparung und versucht, verantwortungsvolles, umweltschonendes Verhalten im Schulalltag anzuregen. Durch Aktionen der AG sowie durch den Einsatz der Energiemanagerinnen in jeder Klasse haben wir den Heizenergieverbrauch in den letzten Jahren vermindert. Weitere Aktionen und Maßnahmen wurden durchgeführt; sie sind auf der Homepage der Schule dokumentiert (www.dominikus-gymnasium.de).
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[+] Aktivitäten zum Schutz der Umwelt in der Liebfrauenschule Sigmaringen
von Regina Maria Gut und Gerhard Stumpp
Die Solar-AG der Liebfrauenschule Sigmaringen konnte beim Umweltpreis 2002 der Erzdiözese Freiburg einen 4. Platz erzielen, der mit einem Preisgeld von 500 € dotiert ist. Die Auszeichnung erfolgte für das beispielhafte Schöpfungsengagement und die vielfältigen Initiativen der Solar-AG im Bereich der regenerativen Energien. Die Solar-AG der Liebfrauenschule Sigmaringen hat bisher 7 Projekte durchgeführt.
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FORUM 33

[+] Gesellschaft, Schule und Ökologie
von Emil Spath
Seien wir doch ehrlich! Ökologie und Nachhaltigkeit sind Themen, denen in den alltäglichen Gesprächen und Diskussionen in unserer Gesellschaft wenig Platz eingeräumt wird; stattdessen lesen und hören wir viel über Globalisierung und Wirtschaftswachstum und reden oft über Aktienkurse, Renditen, Wertschöpfung und andere ökonomische Themen, nicht nur Banker, Politiker oder Wirtschaftsbosse. Themen, die nach Meinung vieler für die Gegenwart wie für die Zukunft von aller größter Bedeutung sind, kommen jedoch zu kurz.
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[+] Gymnasium St. Paulusheim Bruchsal: Auf dem Weg zu einer ökologischen Schule
von Michael Lorenz
"Wo könnte man an unserer Schule eine Solaranlage installieren? Und wie könnte man diese finanzieren?" Das waren Fragen, die mir nach meiner ersten Teilnahme an einem Seminar zum Thema Nachhaltigkeit in Sasbach auf der Rückfahrt durch den Kopf gingen. Vorausgegangen waren zwei wirklich informative Tage mit vielen Beispielen, Anregungen Adressen, Literaturangaben, Unterlagen und und und... Festgesetzt hatte sich bei mir der Gedanke: "Es lohnt sich wirklich, etwas für die Ökologie (nicht nur) an der Schule zu tun!" Aber es blieb auch die bohrende Frage: "Wann soll man denn das tun? Macht noch jemand mit? Wo ist im Schulalltag Zeit und Platz für die nötigen Aktivitäten?" Nach meinen ersten Erfahrungen haben sich vor allem die letzten Fragen als wichtig erwiesen. Die Idee einer Solaranlage konnte wirklich nicht den Anfang bilden, der erste Schritt musste und muss eine Bestandsaufnahme sein.
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[+] Heimschule St. Landolin Ettenheim zeigt Verantwortung für die Schöpfung auf dem Weg zu einer nachhaltigen und umweltgerechten Schule
von Martin Sumbert
Bei der fälligen Sanierung der Heizung der Heimschule St. Landolin in Ettenheim entschied sich die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg, die nachhaltige Energieerzeugung in den Vordergrund zu stellen. In einem beispielhaften Projekt der Zusammenarbeit zwischen der Schulstiftung und der Stadt Ettenheim wurde im März 2001 an der Heimschule eine Holzhackschnitzelheizung in Betrieb genommen, die neben der Schule ein in der Nähe gelegenes Neubaugebiet, das "Quartier am Ettenbach" mit (Fern-) Wärme versorgt. Die Holzhackschnitzelanlage wird durch ein kleines Blockheizkraftwerk komplettiert, welches das Warmwasser und die Heizwärme in der Übergangszeit bereit stellt, da die Holzschnitzelheizung erst bei einem ausreichend großen Wärmebedarf technisch und ökonomisch sinnvoll gefahren werden kann.
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[+] Wie die St. Ursula-Schulen in Freiburg mithelfen wollen, die Schöpfung zu bewahren
von Marianne Thamm
Die St. Ursula-Schulen in Freiburg wollen mit einem ganzheitlichen Ansatz ihren Schülerinnen und Schülern zu einem ökologischen Bewusstsein verhelfen und sie zu einem verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung animieren. In diesem Sinne wurde auch die vergangene Fastenzeit unter das Motto gestellt: "Bewusstes Tun statt Frust und Konsum".
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[+] Ökologisches Konzept des St. Dominikus-Gymnasiums Karlsruhe: Energie sparen - ohne im Dunklen zu sitzen undzu frieren
von Karloa Bernert und Siegfried Oesterle
Der Schutz unserer Umwelt und der verantwortungsvolle und sparsame Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen gewinnt angesichts der schon jetzt sichtbaren Auswirkungen menschlichen Handelns, wie z. B. der sich abzeichnenden Klimaänderungen, eine immer größere Bedeutung. Für das Wohl der künftigen Generationen ist es absolut notwendig, dass die heutige Gesellschaft einerseits sparsam mit Energie und Rohstoffen umgeht und andererseits die Weichen zu einer umweltschonenden Energiegewinnung stellt. Der verantwortungsvolle Umgang mit Energie darf daher nicht nur theoretisch gelehrt, sondern muss praktisch erlernt werden.
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[+] Ursulinen-Gymnasium Mannheim will Umwelt-Engagement intensivieren
von Ralf Beranek
Das Thema Ökologie und Umwelt ist auch für das Ursulinen-Gymnasium in Mannheim ein großes Anliegen. Schon bald nach dem Bezug der neuen Schule in Mannheim 1953 versuchten die aus Schweidnitz vertriebenen Ursulinen, bei den Schülerinnen durch den liebevoll angelegten Klostergarten augenfällig die Liebe zur Natur zu wecken. Seit einigen Jahren werden Wege zu einer "nachhaltigen und umweltgerechten Schule" gesucht - und auch bereits in kleinen Schritten gegangen. Anstelle von spektakulären Aktionen wird bisher vor allem im Stillen gearbeitet. Größte nach außen gerichtete Aktion war die Beteiligung am Sun-Fun-Projekt vor einem Jahr in Freiburg.
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[+] Nachhaltigkeit an den Klosterschulen Offenburg: Ansätze und Perspektiven
von Hermann Krämer
Nachhaltigkeit wird schon seit einigen Jahren auch an den Klosterschulen Unserer Lieben Frau in Offenburg in verschiedenen Ansätzen praktiziert. Beispielsweise ist die Müllsortierung zu einem festen Bestandteil des alltäglichen Schullebens geworden. Auch wenn die strikte Durchsetzung dieses Verfahrens einer ständigen mühevollen Kontrolle durch Schulleitung und Kollegium bedarf, ist die Trennung von Müll doch eine wichtige pädagogische Maßnahme, um die Schülerinnen an einen sparsamen und sinnvollen Umgang mit Verpackungsmaterialien heranzuführen.
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[+] Heimschule Lender, Sasbach: Stationen auf dem Weg zur ökologischen und nachhaltigen Schule
von Emil Spath
Es gibt sicherlich viele Traditionen, die das Schulleben der Heimschule Lender (HL) prägten und noch weiter prägen werden. In den letzten sieben Jahren kam eine Ausrichtung unserer Schule hinzu, die im Rückblick innerhalb der 125 Jahre als kurz erscheinen mag, die aber für die Zukunft von großer Bedeutung sein wird, und nicht nur für unsere Schule. Gemeint ist die Entwicklung hin zu einer ökologischen Schule, die sich einer nachhaltigen Pädagogik verpflichtet fühlt.
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[+] Facetten der ganzheitlichen nachhaltigen Umwelterziehung an der Liebfrauenschule Sigmaringen
von Gerald Eisen und Gerhard Stumpp
Auf Einladung des Vereins "Sonnenenergie Neckar-Alb" besuchten einige SchülerInnen mit ihren LehrerInnen Frau Gut und Herrn Stumpp in den Osterferien 1998 die "Reutlinger Solartage". Dabei wurde der Entschluss gefasst, bei den Projekttagen im Juli 1998 einen 500-Watt-Windgenerator mit Netzeinspeisung an der Schule zu installieren. Die Projektgruppe unter der Leitung von Herrn Eisen und Herrn Stumpp konnte externe Fachleute aus der Sigmaringer Kolpingsfamilie und dem BUND Sigmaringen gewinnen, um einen Trägermast über dem Physiksaal installieren zu können. Hersteller des Windrades ist die Firma AeroCraft, geliefert und in Betrieb gesetzt wurde der Windgenerator von der Firma SoWiTec in Sonnenbühl. Die SchülerInnen waren neben der praktischen Arbeit auch in die Planung und die Dokumentation des Projekts einbezogen.
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[+] Kolleg St. Sebastian in Stegen setzt Anregungen der Schulstiftung zur Bewahrung der Schöpfung in die Tat um
von Klaus Stork
Die positiven Wirkungen von Fortbildungsveranstaltungen der Schulstiftung zum Thema Ökologie/Bewahrung der Schöpfung werden am Beispiel des Kollegs St. Sebastian in Stegen besonders deutlich. In den Jahren 1999 und 2000 nahmen jeweils zwei Lehrkräfte aus dem Kolleg an derartigen Angeboten der Schulstiftung teil. Dadurch kam an der Schule folgender nachhaltiger Prozess in Gang: Zunächst wurde eine kleine "Öko-AG" gebildet, die bisher nur aus Lehrern besteht.
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[+] Nachhaltigkeit an den St. Ursula-Schulen Villingen
von Stefan Storz
Bereits in der Waldbaulehre des 18. Jh. spaltete sich das Nachhaltigkeitsverständnis in einen eher ökologisch und einen eher ökonomisch geprägten Ansatz. Die Agenda 21 behandelt seit 1993 die Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales als gleichrangige menschliche Interessenbereiche. Die St. Ursula-Schulen in Villingen versuchen seit vielen Jahren, einen solchen eher komplexen Nachhaltigkeitsbegriff in den verschiedenen Bereichen des Schulalltags zu verwirklichen. Hier sollen drei Beispiele beschrieben werden.
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[+] Heimschule Kloster Wald: Umweltpreis und Umweltzitrone bewirken Verhaltensänderung...
von Helga Dannbeck
Mülltrennung und Energiesparen - diese beiden Aspekte fielen Kolleginnen und Kollegen an der Heimschule Kloster Wald immer schwerer auf die Seele. Wenn die stellvertretende Schulleiterin Klassenlehrern und Kindern ununterbrochen auf den Fersen ist, damit die Klassenzimmer in aufgeräumtem Zustand hinterlassen werden und die Internatsleiterin scherzhaft bemerkt, Teil ihrer Stellenbeschreibung sei das dauernde Ausschalten von Lichtern, Schließen von Fenstern und Kontrollieren der Heizungen, ist etwas faul im Ländle.
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[+] Träume von einer schöpfungsfreundlichen Kirche werden langsam Wirklichkeit
von Hans Lipp
Im Jahr 1980 hat die Deutsche Bischofskonferenz mit ihrer Erklärung "Zukunft der Schöpfung - Zukunft der Menschheit" wegweisend zu Fragen der Umwelt und der Energieversorgung Stellung bezogen. Beachtung fand dieses gemeinsame Bischofswort bis heute vor allem in Kreisen der Öko-Bewegung. Acht Jahre später, im März 1988, stellte die Leiterin des BUND-Bildungswerks in Bayern, Beate Seitz-Weinzierl, auf einer Tagung der Katholischen Akademie Freiburg unwidersprochen fest, dass das Schöpfungsbewusstsein ausgerechnet bei vielen treuen Kirchgängern noch unterentwickelt sei. Die Akademie bot damals das Forum für ein erstes Gespräch mit Öko-Gruppen, worüber die KNA unter der Überschrift "Nachhilfe für Schöpfungs-Analphabeten" berichtete.
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FORUM 28

[+] Umweltpädagogik: Nachhaltige Entwicklung und Umweltpädagogik als Herausforderung für Schulen in Freier Katholischer Trägerschaft
von Emil Spath
Es trifft sicherlich zu, dass wir Pädagogen in unserem Schulalltag zwei gegenläufige Entwicklungen vorfinden. Zum einen scheint allgegenwärtig die Erkenntnis zu sein, dass wir nicht mehr so wie bisher weitermachen dürfen, wenn wir nicht unweigerlich die Lebensgrundlagen unserer Kinder bzw. unserer Enkel elementar schädigen, wenn nicht sogar zerstören wollen. Auch scheint den meisten klar zu sein, was getan werden müsste, damit dieses Szenario nicht oder – wenn doch – zumindest deutlich abgeschwächt eintritt. Zum andern glaubt man aber bei der Behandlung ökologischer Themen und bei der Umsetzung derselben im Schulalltag gegenwärtig zu sehen, dass Pessimismus oder sogar Fatalismus die Oberhand gewonnen haben: Die einen fragen sich, wie sie eine konsumorientierte und spaßsuchende Jugend – ist sie nicht "Produkt" unserer Zeit? – mit so elementaren und bedrohlichen Themen überhaupt erreichen können? Andere haben nicht nur den Glauben an die Jugend, sondern auch die Hoffnung verloren, dass die ökologische Katastrophe überhaupt noch abzuwenden ist, schon gar nicht, wenn man sich die Umweltschäden vor Augen führt, die entstehen werden, wenn Länder wie China und Indien – den Westen als Beispiel nehmend – die gleiche industrielle Entwicklung einschlagen wie ihre kapitalistischen Vorbilder.
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